Bremen-Ligist schlägt VfL 07 mit 2:0

Brinkumer SV: Hit kann kommen

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Nach mehr als dreimonatiger Verletzungspause feierte Brinkums Kai Tönsmeyer (re.) gestern sein Comeback – und dies gleich in der Startelf.

Brinkum - Von Gerd Töbelmann. Das war gestern ein rundum gelungener Nachmittag für die Bremen-Liga-Fußballer des Brinkumer SV. Und dies aus doppeltem Grund. Erstens: Vor dem Liga-Hit am kommenden Samstag bei Spitzenreiter Blumenthaler SV setzte sich der Tabellendritte mit 2:0 (1:0) gegen den VfL 07 Bremen durch. Und zweitens: Nach dreimonatiger Verletzungspause feierte Kai Tönsmeyer ein solides Comeback – und dies auch gleich in der Startelf.

Als der 22-Jährige in der 76. Minute ziemlich ausgepumpt den Kunstrasenplatz verließ, war er dennoch einigermaßen zufrieden: „Ich bin froh, dass ich wieder dabei bin. Ich weiß aber auch, dass mir noch Kondition fehlt, um wieder mein altes Niveau zu erreichen.“ Und wie findet der einstige Flügelflitzer seine Versetzung in die Mittelfeld-Zentrale? „Ich rochiere ja häufig, so dass ich auch auf den Flügel ausweichen kann. Aber in der Mitte ich es auch nicht schlecht“, erklärte Tönsmeyer.

In der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber zwar mehr Ballbesitz, doch die Bremer verschoben mit viel Disziplin und hielten die Gefahrenzone direkt vor ihrem Kasten recht sauber. Maximilian Wirth (7.) und Marcel Dörgeloh (16.) rissen zwar schon ihre Arme in die Luft, doch den vermeintlichen Treffern war eine Abseitsstellung vorangegangen. In der 16. Minute hätte Tönsmeyer seinen Einsatz krönen können, doch aus fünf Metern schoss er die Kugel nach Wirth-Flanke nur in die Arme von VfL-Keeper Lucas Horsch. „Daran müssen wir arbeiten. Derart gute Chancen lassen wir noch zu häufig liegen. Das darf uns zum Beispiel gegen Blumenthal nicht passieren“, meinte BSV-Coach Kristian Arambasic. Stellvertretend dafür war auch eine Szene in der 38. Minute, als Dörgeloh aus vier Metern freistehend vergab.

Da war es gut, dass Mathis Peters einmal mehr einen starken Tag erwischt hatte. Nach Foul von Hendrik Stannius an Nils Husmann ahnte Peters die Ecke, tauchte von rechts ab und wehrte den Strafstoß von Sebastian Schade ab. „Hätte ich so doch vor zwei Wochen reagiert“, schmunzelte Peters und meinte dabei das Pokal-Aus gegen Vahr, als er von fünf Elfern keinen einzigen entschärfen konnte.

Für Brinkum kam es aber noch besser, denn in der Nachspielzeit tankte sich Dörgeloh bis zur Torauslinie durch und knallte das Spielgerät aus höchst spitzem Winkel in Richtung des Bremer Tores. Keeper Horsch sprang der Ball ans Bein und von dort aus zum Brinkumer 1:0 hinter die Linie.

Nach der Pause musste Brinkum nicht so lange auf einen Treffer warten. Dabei besorgte Marcel Brendel mit seinem leicht abgefälschten Schuss aus 14 Metern die Vorentscheidung zum 2:0 (55.). Dass es nicht noch einmal kribbelig wurde, lag auch an Peters, der sich in der 74. Minute gaaanz lang machte und einen Kopfball von Ferdi Ibrahim Kök mit den Fingerspitzen an die Latte lenkte. In der 90. Minute hätte Kevin Gibek treffen können, scheiterte jedoch freistehend.

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