Bremen-Ligist gewinnt 2:0 in Vegesack / Besonderes Spiel für Trainer Arambasic

Doppelschlag lässt Brinkum jubeln

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Mit seinem Treffer zum 1:0 leitete Artur Degtjarenko (rechts) den Brinkumer 2:0-Erfolg in Vegesack ein.

Brinkum - ,,Das war sehr emotional für mich. Ich hatte hier vier tolle Jahre mit viel Erfolg. SAV wird immer in meinem Herzen sein“, meinte Kristian Arambasic, Trainer des Fußball-Bremen-Ligisten Brinkumer SV. An seiner alter Wirkungsstätte, also bei der SG Aumund-Vegesack, setzte sich Brinkum mit 2:0 (0:0) durch und feierte damit den dritten Auswärtssieg in Serie.

Um noch etwas mehr Brisanz ins Match zu bringen, hatte Vegesacks Boss Bernd Siems vor der Partie öffentlich kräftig „getrommelt“. „Leider konnte ich ihm nicht persönlich sagen, was ich davon halte, weil Bernd im Urlaub weilte. Aber wichtiger ist mir sowieso, dass wir die drei Punkte gewonnen haben. Von jetzt an, bis zum Rückspiel in Brinkum, kann Vegesack ruhig viele Punkte holen. Das Team liegt mir immer noch am Herzen.“

Von der ersten Minute an entwickelte sich auf dem Kunstrasenplatz der Nordbremer ein temporeiches Match, dem allerdings zunächst die ganz großen Torchancen fehlten. In der siebten Minute hatte Steven Holstein die Führung auf dem Fuß, geriet aber freistehend etwas zu weit in Rücklage (7.). Kurz zuvor haderte Arambasic mit dem Schiri. „Nach einem Foul an Inouss Boure Toure hätte es Elfmeter geben müssen.“ Doch auch auf der anderen Seite blieb nach hartem Brinkumer Einsteigen mindestens ein Mal die Pfeife stumm.

Im zweiten Abschnitt bekamen die Gäste das Match mehr und mehr in die Hand. Vor allem in der 75. und 77. Minute. Zunächst legte Marcel Dörgeloh geschickt auf Artur Degtjarenko ab, der das Brinkumer 1:0 erzielte. Wenig später war der eingewechselte Herman Mulweme nur durch Foulspiel zu stoppen. Marcel Brendel zeigte keine Nerven und traf vom Punkt zum vorentscheidenden 2:0.

Arambasic, für den Training eigentlich „heilig“ ist, gab sich nach dem Match jedoch spendabel und wird seine Spieler in dieser Woche nur drei anstatt vier Mal zur Leibesertüchtigung bitten. „Das haben sich die Jungs verdient“, so der BSV-Coach.

töb

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