Bremen-Ligist Brinkumer SV empfängt OSC / Koroshun steht vor Comeback

Volle Konzentration gegen unbequeme Bremerhavener

Steht vor seinem Comeback in der Startelf: Brinkums Dimitri Koroshun (rechts).
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Steht vor seinem Comeback in der Startelf: Brinkums Dimitri Koroshun (rechts).

Brinkum - Von Arne Flügge. Kristian Arambasic ist schon etwas verwundert. Warum ist der OSC Bremerhaven nur Drittletzter in der Fußball-Bremen-Liga? „Das überrascht mich schon“, sagt der Trainer des Brinkumer SV vor dem Heimspiel am Sonntag (14.00 Uhr) gegen die Seestädter.

Denn schließlich habe die Mannschaft „eine hohe Qualität“, wie der 37-Jährige ausgemacht hat. Vor allem vor Spielmacher Nehat Schalaj hat Arambasic Respekt: „Er ist einer der besten Fußballer der Liga.“ Darüber hinaus spielt in Anil Morkan ein ehemaliger Brinkumer in Bremerhaven. Arambasic: „Auch er kann kicken.“ Zudem haben die Bremerhavener in Mert Tayirczik einen schnellen und quirligen Stürmer in ihren Reihen, den Brinkums Coach bereits in Vegesack trainiert hat und daher bestens kennt. „Wir treffen auf einen technisch guten und unbequemen Gegner“, vermutet Arambasic.

Dennoch ist die Favoritenrolle klar verteilt. Und daher erwartet Arambasic am Sonntag von seiner Mannschaft auch einen Sieg. Ohne Wenn und Aber. Schließlich wollen die Brinkumer dem Spitzenduo Blumenthaler SV und Bremer SV auf den Fersen bleiben. „Wir müssen unser Spiel durchziehen“, sagt Arambasic, der darauf hofft, dass sein Team die Kontentration mal über 90 Minuten hoch hält: „Das muss die Mannschaft verdammt noch mal endlich hinbekommen.“

Verzichten müssen die Brinkumer am Sonntag noch einmal auf Artur Degtjarenko, der weiterhin im Urlaub ist. Auch Dennis Thüroff ist wegen einer Schambeinentzündung nicht dabei. „Er wird auch den Rest der Hinserie ausfallen. Dennis muss das jetzt auskurieren“, meint Arambasic. Last but not least muss der Brinkumer Coach auf seinen Co-Trainer Jörg Bender verzichten, der für zehn Tage nach Miami geflogen ist.

Dafür hat sich Hendrik Stannius wieder gesund gemeldet. „Der Fuß hält. Er ist wieder einsatzbereit“, freut sich Arambasic. Das gilt auch für Demitri Koroshun. Der Außenspieler hatte nach seiner Hüftoperation am Dienstag im Testspiel gegen Komet Arsten (6:1) erstmal wieder über 90 Minuten auf dem Platz gestanden. „Das war richtig gut“, meint sein Trainer Arambasic. Gut möglich, dass Koroshun auch am Sonntag von Beginn an spielt. „Dimitri ist Linksfuß – ein wichtiger Aspekt“, schließt der Brinkumer Trainer einen Startelfeinsatz seines Spielers nicht aus.

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