Bremen-Liga-Spitzenreiter fegt Grohn 10:0 weg / Kunzendorf denkt schon an den Winter

Brinkum funktioniert wie ein Schweizer Uhrwerk

+
Die Drei von der Brinkumer Offensive: Saimir Dikollari, Ugur Saatci und Dennis Krefta (von links) erzielten zusammen sechs der insgesamt zehn Brinkumer Treffer gegen Grohn und waren naturgemäß gut gelaunt.

Brinkum - Von Gerd Töbelmann. Auf den Brinkumer SV ist in dieser Saison Verlass. Der Spitzenreiter der Fußball-Bremen-Liga wurde am Samstag seiner Favoritenrolle gerecht und schickte den Tabellenzwölften SV Grohn mit einer 10:0 (3:0)-Packung zurück in den Bremer Norden.

Brinkums Manager Frank Kunzendorf (ob nun im Spaß oder wirklich ernst gemeint) denkt schon an die Wechselperiode in der Winterpause: „Ich werde mich wohl schon mal nach Verstärkungen umschauen müssen...“ Hintergrund: Auf Nachfrage dieser Zeitung hatte der für die Etatbeschaffung zuständige Dieter Burdenski am Freitag erklärt, dass Brinkum im Fall des Falles bereit wäre für einen Regionalliga-Aufstieg. Für die vorgeschaltete Relegation müsste sich der BSV jedoch verstärken, um dort bestehen zu können. So jedenfalls sieht es Kunzendorf.

Gegen Grohn reichte das vorhandene Personal allemal aus und bekam unmittelbar vor dem Freimarkt-Besuch sogar ein dickes Lob vom Trainer ausgestellt: „Ein Riesenkompliment an die Mannschaft, dass sie das Spiel nach der klaren Führung nicht nur verwaltet hat, sondern weiterhin viel Druck gemacht hat und auf weitere Treffer gegangen ist. Dies ist eine Qualität, die wir in der vergangenen Saison so nicht hatten“, bemerkte Dennis Offermann.

Bereits in der ersten Halbzeit war es ein Katz’- und Mausspiel. Grohn igelte sich mit zehn Mann im und um den eigenen Strafraum ein und wartete auf die Brinkumer Angriffswellen. Die kamen auch, verebbten zunächst jedoch. Bis zur 22. Minute: Mirko Duhn flankte von der rechten Seite, der Ball wurde länger und länger und lag wenig später zum 1:0 im Netz, weil sich Grohns Keeper Fabian Purps verschätzt hatte.

Kai Tönsmeyer (23.) und Tom Witte (45./Elfmeter nach Foul an Jannik Bender) legten vor der Pause zum beruhigenden 3:0 nach. Grohns neuer Trainer Helmut Klußmann meinte zur Abwehrleistung seiner Elf nur kurz und knapp: „Ihr lasst euch wie D-Jugendliche ausspielen.“

In der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber noch leichteres Spiel, denn nun kam bei den „Husaren“ neben der Hoffnungslosigkeit auch noch die Müdigkeit hinzu. Brinkum jedenfalls ließ sich von seinem Einbahnstraßen-Fußball nicht abbringen und schaffte durch Ugur Saatci das 4:0 (55.), wobei ihm SV-Kapitän Dirk Heumann die Kugel unfreiwillig mundgerecht vorgelegt hatte. Der zur Pause gekommene Dennis Krefta (60./Vorlage Saatci), Jan-Christoph Kornau (70./aus zehn Metern), wieder Krefta (76./Vollspann unter die Latte), Saimir Dikollari (77.), Krefta mit seinem dritten Tor (80./Abstauber) und erneut Dikollari (82./Rechtsschuss) besorgten die 10:0-Abreibung für Grohn. Bezeichnend für das maue Auftreten der Gäste: Den einzigen Torschuss in 90 Minuten gab Khalil Hamma in der 81. Minute ab, aber der war so schwach, dass Brinkums unterforderten Keeper Niklas Frank keine Mühe hatte.

Dschungelcamp 2017: Tag vier im Busch in Bildern

Dschungelcamp 2017: Tag vier im Busch in Bildern

Wunderschöner Winter: Das sind die besten Leserfotos 

Wunderschöner Winter: Das sind die besten Leserfotos 

Unfall an Stauende: Lkw-Fahrer tödlich verletzt

Unfall an Stauende: Lkw-Fahrer tödlich verletzt

Bericht: Amri war nahezu wöchentlich Thema bei Behörden

Bericht: Amri war nahezu wöchentlich Thema bei Behörden

Meistgelesene Artikel

Ein Strahl plus Krakenarme

Ein Strahl plus Krakenarme

Die Sportlerwahl im Landkreis Diepholz - stimmen Sie hier ab!

Die Sportlerwahl im Landkreis Diepholz - stimmen Sie hier ab!

HSG Barnstorf/Diepholz unterliegt in Edewecht – 28:33

HSG Barnstorf/Diepholz unterliegt in Edewecht – 28:33

Mosel nach 33:34 sauer

Mosel nach 33:34 sauer

Kommentare