Bremen-Liga im Schatten des Pokal-Finales / Adrian Felis ab Sommer in Brinkum

Ein schmaler Grat: Spannung halten, Risiko mindern

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Lehrte dem OSC Bremerhaven bereits Ende Februar das Fürchten: Brinkums Goalgetter Saimir Dikollari (l.).

Brinkum - 2012/13 auf Rang fünf, vergangene Saison Dritter, jetzt bereits zwei Spieltage vor Saisonende der Bremen-Liga Vizemeister: Der Brinkumer SV steigert sich kontinuierlich, doch das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht, glaubt Fußball-Trainer Dennis Offermann. „Wir haben uns als Team weiterentwickelt. Der Brinkumer SV wird eine gute Zukunft haben“, sagt der 35-Jährige, der sich im Sommer Richtung TB Uphusen (Oberliga) verabschiedet. In Brinkum hinterlässt er ein bestelltes Feld.

„Ich glaube, dass Brinkum mit Kristian Arambasic in der neuen Saison einen guten Trainer haben wird, der den eingeschlagenen Weg weitergehen wird, diesen durch seine Erfahrung aber noch ausbauen kann.“ Ab Sommer wird auch Adrian Felis versuchen mitzuhelfen, dass die nächste BSV-Etappe erfolgreich wird. Der 27-Jährige kommt vom Liga-Konkurrenten SG Aumund-Vegesack, spielte dort bereits vier Jahre unter Arambasic. Felis zeichnet eine starke Ballbehandlung aus, kein Wunder: Er ist Futsal-Nationalspieler – eine Hallenfußball-Variante, die die Technik extrem gut schult. „Adrian ist auf der Zehnerposition zu Hause“, erklärt Arambasic: „Er kann aber auch auf der Acht spielen. Er antizipiert super, kann die Bälle für die Stürmer in die Schnittstelle der Abwehrkette legen.“

Felis dürfte somit eine Verstärkung für das BSV-Offensivspiel sein, auch wenn die laufende Saison bereits gezeigt habe, „dass wir viel mehr spielerische Struktur hereinbekommen haben“, erklärt Offermann: „Wir sind in der Lage, Tempo zu machen, können dieses aber auch rausnehmen.“ Der Brinkumer SV ist reifer geworden, das zeigten seine Akteure auch am vergangenen Wochenende beim 3:3 gegen den erneuten Meister Bremer SV. „Wir haben gezeigt, dass wir ihnen in spielerischer Hinsicht in Nichts nachstehen“, sagt der scheidende Trainer. Dies zu sehen, sei gut für den „Kopf gewesen. Es hat Selbstvertrauen gegeben.“ In erster Linie für das Bremen-Pokal-Finale am Pfingsmontag (25. Mai), wenn es – mal wieder gegen den Bremer SV – darum geht, wer in die erste DFB-Pokalhauptrunde einziehen wird.

Zunächst geht es aber morgen um 15.00 Uhr zum OSC Bremerhaven. Tabellentechnisch für beide ein Spiel ohne Wert, „aber wir werden uns nicht ausruhen“, verspricht Offermann vor der Partie gegen den Tabellenachten: „Wir bleiben fokussiert.“

In Hinblick auf den Pokalkracher gegen den Bremer SV gehe es nämlich darum, Saimir Dikollari im Saisonschlussspurt heranzuführen. Der Brinkumer Top-Torjäger, den es zum Saisonende ebenfalls im Sommer nach Uphusen zieht, fehlte zuletzt mit Adduktorenproblemen, doch es geht bergauf. „Saimir wird wieder zur Mannschaft stoßen. Und er wird auch seine Spielzeiten bekommen“, kündigt Offermann an. Keine allzu guten Neuigkeiten für die Bremerhavener, denn der 31-Jährige schnürte zuletzt beim 6:2 gegen den OSC einen Viererpack. Dass Dikollari wieder dabei ist, bedeutet aber nicht, dass sich Sturm-Tank Dennis Krefta nun wieder auf der Bank wiederfinden wird. „Auch er wird seine Spielanteile bekommen“, verrät Trainer Offermann.

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