Brandhoff rettet das Remis

Einstand von Brinkums Coach Dennis Offermann endet mit 2:2 gegen Oberneuland

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Dennis Offermann (links) hatte bei seiner Rückkehr als Brinkumer Trainer gestern schon vor dem Anpfiff viel Spaß.

Brinkum - Von Gerd Töbelmann. „Puh. Gleich beim ersten Spiel so eine Nervensache. Das kann ja heiter werden. Insgesamt ist das Remis aber verdient“, meinte Dennis Offermann, der neue Trainer des Fußball-Bremen-Ligisten Brinkumer SV nach dem gestrigen 2:2 (1:2) im Heimspiel gegen den Tabellendritten FC Oberneuland, der seit dem Sommer von Brinkums Ex-Coach Kristian Arambasic trainiert wird.

Nach einer turbulenten Woche sondergleichen mit Spielabbruch gegen Vatan (Freitag), der Entlassung von Trainer Walter Brinkmann (Samstag) und der Inthronisierung von Offermann samt erstem Training am Sonntag und Montag stand gestern vor 150 Zuschauern wieder das Sportliche im Blickpunkt.

Und das hatte es in sich. Auf dem Kunstrasenplatz gaben beide Teams von Beginn an Vollgas. Dass den Gästen acht Spieler und den Gastgebern drei Stützen (Esin Demirkapi, Jannik Bender und Inouss Bourai Toure) fehlten, war zumindest in der Vorwärtsbewegung nicht zu sehen. Es war ein echtes Spitzenspiel. „Wir haben in der ersten Halbzeit wirklich viel Dampf gemacht“, meinte Offermann, der Saimir Dikollari nicht auf den Flügel, sondern in die Sturmmitte beordert hatte.

Aber leider hielt die Brinkumer Defensive diesem Niveau nicht stand. Bereits in der sechsten Minute ging der Ex-Regionalligist durch Sung Hyun Jung per Flachschuss aus 17 Metern mit 1:0 in Führung, wobei die Brinkumer zuvor nicht klären konnten. Noch eklatanter war der BSV-Patzer vor dem 2:0 durch Marcel Ciszewski, denn der bekam das Leder von Innenverteidiger Mirkan Pakkan (wollte eigentlich klären) ungewollt auf dem Silbertablett serviert und in die Füße gespielt. „Wir haben nach vorn Hochgeschwindigkeitsfußball gespielt, aber leider hinten zwei dumme Fehler gemacht“, erklärte Offermann.

Ball aus acht Metern ins Netz geköpft

Doch der 37-Jährige durfte sich noch vor der Pause (33.) über den Anschluss freuen: Nach einer Ecke von Maximilian Wirth behielt Marcel Dörgeloh die Übersicht und köpfte den Ball aus acht Metern ins Netz. Fünf Minuten später hätte Dikollari zwingend ausgleichen müssen, blieb mit seinem Schuss aus kurzer Entfernung aber an Keeper Jonas Horsch hängen.

„Mir war klar, dass wir dieses Tempo nicht 90 Minuten würden durchhalten können“, sagte Brinkums Co-Trainer Jörg Bender. Und so kam es auch. Arambasic rang dem Ganzen aber die positive Seite ab: „Wir haben hinten doch keine Torabschlüsse von Brinkum zugelassen. Aber noch ist das Ding nicht durch.“ Da waren 80 Minuten gespielt.

Und dann trat Joshua Brandhoff auf den Plan. Der erst wenige Minuten zuvor eingewechselte Goalgetter knallte die Kugel mit seinem ersten Ballkontakt aus zehn Metern zum verdienten 2:2-Ausgleich unter die Latte und baute damit seine Führung in der Liga-Torschützenliste mit jetzt 15 „Einschlägen“ aus. Sekunden vor dem Abpfiff hätte er gar zum Matchwinner werden können, scheiterte aber am guten Horsch.

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