TuS Sudweyhe feiert Doppelsieg bei Korbball-Landesmeisterschaften / TSV Heiligenrode gewinnt Silber

Bothmer wendet das Blatt im Finale

Da strahlten die beiden Sudweyher Teams, denn in Syke holten sich die Jugend 10/11 und auch das Frauen-Altersklassen II-Team den Landestitel. ·
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Da strahlten die beiden Sudweyher Teams, denn in Syke holten sich die Jugend 10/11 und auch das Frauen-Altersklassen II-Team den Landestitel. ·

Syke - Von Sandra HellmersDas nennt man wohl eine erfolgreiche Meisterschaft. Der TuS Sudweyhe eroberte bei den Landesmeisterschaften der Jugend 10/11 und Frauen-Altersklasse II (ab 30 Jahre) in der Syker Olympiahalle beide Korbball-Titel. Vorjahreslandesmeister TSV Heiligenrode sicherte sich in der Frauenklasse außerdem Silber, Brinkum und Heiligenfelde verpassten knapp eine Medaille. Ausrichter SV Heiligenfelde erhielt Lob von allen Seiten.

Bei der Jugend 10/11 startete der TuS Sudweyhe mit einem furiosen 9:1-Sieg in die Vorrunde, unterlag dann aber dem SV Brake knapp mit 3:4. Das bedeutete zunächst Gruppenplatz zwei. Der TSV Weetzen war im folgenden Spiel um den Halbfinaleinzug kein Hindernis (10:3). In der Vorschlussrunde gegen den SV Ovelgönne schließlich wollte sich der TuS das Finalticket schnappen. Nach ganz engem Beginn setzte sich Sudweyhe zum Ende der Partie mehr und mehr durch und siegte mit 9:6 – das Endspiel war erreicht.

Doch jetzt setzte die an diesem Tag von Manon Ringe betreute Mannschaft zum größten Coup an. Der Gegner hieß SV Brake, der dem TuS am ersten Turniertag noch eine Niederlage beigebracht hatte. Doch jetzt war alles anders: Dank einer enorm starken Deckungsarbeit war schon zur Pause die Vorentscheidung gefallen (6:0), am Ende hieß es 10:2 für den neuen niedersächsischen Landesmeister TuS Sudweyhe. Der Jubel war riesig. „Besser geht es nicht mehr! Ein Traum ist wahr geworden – Landesmeister als Trainerin und Spielerin“, jubelte Coach Ute Behrmann. „Meine Mädels haben gezeigt, was sie können“, fügte sie hinzu.

Der FTSV Jahn Brinkum konnte in der Gruppe zwar den TSV Weetzen mit 5:3 bezwingen, musste sich nach einem Remis gegen Ovelgönne aber auch durch die Zwischenrunde kämpfen. Das war kein Problem: Nach dem 7:2 gegen Ingeln-Oesselse ging es gegen den SV Brake um den Finaleinzug. „Hier zeigte sich wieder, wie eng alle Mannschaften zusammen lagen“, analysierte Anne Schattschneider.

Ihre junge Mannschaft schlug sich gut, musste sich am Ende aber mit 3:4 knapp geschlagen geben. Im Spiel um Bronze unterlag Brinkum mit 13:15 nach Verlängerung. „Ich bin trotzdem sehr glücklich mit diesem Wochenende“, lobte Coach Schattschneider.

In der Frauen-Altersklasse II hatte sich neben Heiligenrode und Sudweyhe auch Ausrichter SV Heiligenfelde qualifizieren können. Während sich die Routiniers in beiden Gruppen als Erste der Vorrunde direkt ins Halbfinale spielten, musste Heiligenfelde nach der Niederlage gegen den TuS Sudweyhe den Umweg über die Zwischenrunde nehmen. Doch dort war der SV Brake kein Hindernis; nach dem deutlichen 15:6 durfte auch das Spalkhaver-Team für die Vorschlussrunde planen. Dort kam es zum Duell mit dem TSV Heiligenrode, wo sich die Gastgeberinnen nach einem guten Spiel mit 4:9 geschlagen geben mussten. Das andere Halbfinale bestimmte der TuS Sudweyhe, der wegen des Ausfalls von Manon Ringe und Ulli König mit Verstärkungen aus der Ersten angetreten war. Mit 9:2 wurde der TSV Ingeln-Oesselse deutlich in die Schranken verwiesen.

So kam es zum wiederholten Male zum Endspiel zwischen Sudweyhe und Heiligenrode. Nach regulärer Spielzeit stand es 5:5, und in der Verlängerung konnte Titelverteidiger Heiligenrode zunächst in Führung gehen. Doch dann schlug die Stunde von Sudweyhes Andrea Bothmer: Mit einem Hattrick gegen die starke Gabi Brosowsky am TSV-Korb wendete sie das Blatt fast im Alleingang zum 9:6.

„Wir haben uns gefreut wie die Kleinen“, schmunzelte ein mehr als zufriedener Coach Thomas Piper. Heiligenrode war trotz der knappen Niederlage mit dem Ergebnis einverstanden: „Wir hatten Platz zwei angepeilt. Trotz der mäßigen Leistungen in der Vorrunde hatten wir eine tolle Stimmung im Team“, freute sich Gabi Brosowsky.

Der SVH verpasste Bronze durch ein 13:15 gegen Ingeln nur knapp. „Aber wir sind zufrieden mit unserer Leistung. Als Nachrücker haben wir uns gut verkauft“, resümierte Jörg Spalkhaver.

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