Nachwuchskeeper des Brinkumer SV „ein Vereinsmensch“ und heißer Kandidat für Thinius

Auf Borkum sagte Niklas Frank „Ja“ zu Brinkum

Keeper Niklas Frank schätzt Trainer Frank Thinius. ·
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Keeper Niklas Frank schätzt Trainer Frank Thinius. ·

Brinkum - Auf Borkum gab Niklas Frank Jörg Bender sein Ja-Wort. Nein, nicht ihm direkt, sondern dem Brinkumer SV. Sein A-Jugend-Trainer freute sich sehr über die Antwort des „Riesen-Torwart-Talents“, verriet „Jogi“ – obwohl er selbst davon nicht mehr allzu lange profitieren kann.

Denn der Borkum-Trip mit den A-Junioren „war unsere Abschlussfahrt“, erläutert Frank, der zum älteren Jahrgang zählt und spätestens seit Sonntag mit eineinhalb Beinen im Kader der ersten Herren steht: Beim 1:1 gegen den Bremer SV hielt der 18-Jährige bärenstark und entschärfte einen Strafstoß. Als Elfmeter-Killer sieht sich der angehende Abiturient deshalb aber nicht: „Nein, das will ich so nicht sagen – obwohl ich schon ein paar mehr Elfmeter gehalten habe.“ Sein Geheimrezept im Duell Mann gegen Mann will er nicht verraten, nur so viel: „Manche versuchen zwar mit ein paar Spielchen, den Schützen zu verunsichern, aber davon halte ich nichts.“

Stattdessen scheint die Quote des 1,88-Meter-Manns einen Teil dessen widerzuspiegeln, was Bender über seinen Noch-Keeper sagt: „Niklas hat eigentlich keine Schwächen – außer vielleicht, dass er sich manchmal nicht voll im Griff hat. Aber da hält er sich nun zurück.“ Der 18-Jährige selbst gesteht, dass „ich auf dem Platz ziemlich emotional bin und durchs Provozieren versuche, mehr aus meinen Vorderleuten herauszukitzeln“.

Die Leidenschaft des Niklas Frank beruht darauf, dass „er ein absoluter Vereinsmensch“ ist“, stellt Bender heraus. „Er will dem Brinkumer SV helfen.“ Und das tut er, seitdem er in seinem zweiten B-Jugend-Jahr vom SC Weyhe an den Brunnenweg kam.

In dieser Saison saß Frank oft in der Ersten auf der Bank – für den Fall der Fälle, sollte sich Stammkeeper Tim Meyer einmal verletzen. Als Dank für diese Doppelbelastung versprach ihm Frank Thinius als Trainer des Bremen-Ligisten ein Bonbon: ein Spiel gegen einen Hochkaräter. Diese Zusage löste er mit der Nomininierung gegen den Bremer SV ein. „Ein bisschen nervös war ich schon, aber jetzt bin ich froh, dass ich helfen konnte“, sagt Frank. Insgesamt fühlte er sich wohl im Team. Und weil „Thini“ dort Trainer bleibt, gab er seine Zusage: „Damit steht nämlich fest, dass ein Großteil des Teams ebenfalls bleibt, von denen ich die meisten kenne. Das war mir wichtig.“ · ck

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