Teilnehmerrekord beim 3. Weyher Duathlon / Groenhagen siegt, Lawendel starker Dritter

Bonusmeilen für Wittmershaus

Organisator Horst Wittmershaus (li.) beglückwünschte jeden einzelnen Starter im Ziel. Auch Manfred Hinzmann (M.) und Horst Greb, die als Letzte ankamen.
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Organisator Horst Wittmershaus (li.) beglückwünschte jeden einzelnen Starter im Ziel. Auch Manfred Hinzmann (M.) und Horst Greb, die als Letzte ankamen.

Weyhe - Von Christiane GoleniaEigentlich war Horst Wittmershaus ja „nur“ Organisationsleiter. Den 3. Weyher Duathlon kann sich der Ironman dennoch getrost als Trainingseinheit notieren. Denn der Syker machte Kilometer, wies hier Helfer ein, verteilte da Papierklatschen an die Zuschauer, führte dort die Wettkampfbesprechung durch und schaffte es tatsächlich nebenbei auch noch, fast jedem Finisher im Ziel persönlich zu gratulieren, und das bei einem Teilnehmerrekord von 350 Startern.

Es darf spekuliert werden, wie das Rennen über die Kurzdistanz ausgegangen wäre, wenn Achim Groenhagen einen Philipp Fahrenholz zum Konkurrenten gehabt hätte. Während sich der Tri-Wolf vom LC Hansa Stuhr zeitgleich bei der Duathlon-DM in Cottbus seinen ersten DM-Titel holte, sicherte sich Vorjahressieger Achim Groenhagen auf der Kurzdistanz in 1:54:49 Stunden den Gesamtsieg und damit zugleich den Landesmeistertitel vor Max Schröter (Buxtehude).

Dahinter lieferte Mario Lawendel von den Tri-Wölfen ein ganz starkes Rennen ab. Auf den letzten Kilometern überholte er noch den Bremer Landesmeister Henrik Endl und konnte damit als Gesamtdritter und neuer AK 30-Landesmeister sein „bislang stärkstes Ergebnis“ im Duathlon feiern.

Nicht ganz so rund lief es dahinter für seine Teamgefährten. Nach überstandener Erkältung begnügte sich Jan Neubauer mit Rang zwölf. Kay Schwarzer (22.), der künftig die Regionalligamannschaft der Tri-Wölfe verstärkt, machten angesichts der Kälte Krämpfen zu schaffen. Und auch Christian Walz (29.) hatte bei nur sieben Grad und Pollenflug mit Atemproblemen zu kämpfen.

Für Maren Rösner (Tri-Team Schwarme) bedeuteten diese Bedingungen im Sprintwettbewerb, zugleich Landesmeisterschaften der Frauen, das frühzeitige Aus. Die Vorjahressiegerin gab mit Luftnot schon beim ersten Laufsplit auf. Das Damenrennen machten zwei Topathletinnen unter sich aus: In exzellenten 1:04:12 Stunden setzte sich Carolin Schiff (VC Vegesack) als Bremer Meisterin gegen Profi-Athletin und AK-Triathlon-Weltmeisterin Dana Wagner (1:05:32) durch. Über 20 Athletinnen unterboten den alten Streckenrekord, darunter auch die beiden AK-Landesmeisterinnen Nadine Gerhard (W 35) und Leandra Falldorf (W 18) vom TSV Schwarme.

Spitzenergebnisse samt neuem Streckenrekord gab es auch im Sprintwettbewerb der Männer. Dabei übernahm Olympiastarter Marek Jaskolka vom ersten Meter an die Führung. Am Ende setzte sich der für die SG Findorff startende Pole in 58:17 Minuten gegen Hendrik Becker (WSV Wolfenbüttel) durch.

Erfreulich viele Starter aus der näheren Umgebung schnupperten im Volksduathlon Rennluft. Selbst mit Hollandrad ließ sich hier der Krusenberg bewältigen. Am Ende gingen allerdings auch hier die Siege an sehr wettkampferfahrene Athleten. Sowohl Michael Hufnagel (Feuerwehr Bremen) als auch Manja Wall (RSV Bruchhausen-Vilsen) setzten sich wie im Vorjahr durch.

Dieter Verhey, 1. Vorsitzender des SC Weyhe, ließ es sich nicht nehmen, sich persönlich bei den Weyher Triathleten für die Organisation des Duathlons zu bedanken. Mit Blick auf das nahe Freibad ließe sich in Weyhe eigentlich auch prima ein Triathlon ausrichten. Allerdings nicht aus Sicht von Ironman Wittmershaus: „Triathlon und schwimmen im Becken? Das wird es bei uns nicht geben.“

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