Silber und Bronze bei Deutschen Meisterschaften / Auf Landesebene kaum zu besiegen / Trainerin Schwettmann setzt auf soziale Komponente

Start-Nr. 30: Ein bombastisches Jahr für Bassums Bogen-Junioren

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Trainerin Gabriele Schwettmann (Zweite von rechts) ist stolz auf die Erfolge ihrer Junioren (v.l.) Lüder Mohrmann, Franziska Frerichs und Marcel Schwettmann. Es fehlt Jana Lemke

Bassum - Von Daniel WiechertOb in der Halle oder im Freien, ob im Einzel- oder im Teamwettbewerb, ob auf Landes- oder Bundesebene – die Bogenschützen-Junioren des SV Bassum von 1848 machten im zuende gehenden Jahr 2013 überall eine mehr als gute Figur. Vorne weg marschierten Franziska Frerichs, Lüder Mohrmann, Jana Lemke und Marcel Schwettmann.

„Es wird verdammt schwierig, das nochmal zu toppen“, sagt Trainerin Gabriele Schwettmann zu den Erfolgen in 2013. So holten die Bassumer Juniorenschützen Silber bei den Deutschen-Hallenmeisterschaften in Kleinostheim oder sprangen auf den dritten Podestplatz bei der Deutschen Outdoor-Meisterschaft in Olching. Doch damit nicht genug: Auf Landesebene sind die Bassumer Junioren nämlich eine Klasse für sich. So heimsten sie sowohl bei den Hallen- als auch bei den Outdoor-Meisterschaften den ersten Rang im NWDSB-Verband ein.

All diese Erfolge sind der Lohn für kontinuierliche Arbeit. Seit teilweise mehr als acht Jahren reifen die Bassumer Bogenschützen unter Schwettmanns Ägide. „Wir haben zusammen viele Höhen und Tiefen durchgemacht. Gerade wenn man mal Täler zu durchschreiten hat, rückt man noch enger zusammen“, erklärt Schwettmann. Gemeinsam stark sein, darum geht es den Bassumer Bogenschützen. Als Frerichs kurzerhand für die Outdoor-Landesverbandsmeisterschaften in Zeven ausfiel, sprang Lemke in die Bresche und stellte direkt mit Mohrmann und Schwettmann einen neuen Landesrekord auf. „Das war schon klasse, wie Jana das gewuppt hat“, sagt ihre Trainerin.

Bei der direkten Arbeit mit ihren Athleten gehe es gar nicht so sehr um technische Dinge: „Beispielsweise hat Franziska Frerichs ihren Stil weg, der ist ausgereift“, sagt die SV-Trainerin. Vielmehr gelte es, während der Titelkämpfe auf die Stimmungen einzuwirken: „An ihrer körperlichen Sprache, ihren Gebärden, erkenne ich, in welchem Unruhezustand sie sich gerade befinden“, verdeutlicht Schwettmann: „Denn diese Finalschießen gehen an die Substanz, bis zum Rand der Belastbarkeit. Ich versuche, sie dann ein bisschen zu beruhigen, einfach auf andere Gedanken zu bringen.“

Band der Gemeinschaft soll gefestigt werden

Weg von der sportlichen Verbissenheit, hin zum Teamerlebnis – so lautet Schwettmans Credo: „Ich lege Wert darauf, dass nicht nur das Schießen im Vordergrund steht.“ Vielmehr präge das Soziale das Vereinsleben. Das jährliche Bogenjugendzeltlager, die gemeinsamen Schnitzeljagden oder das 14-Stunden-Turnier kurz vorm Jahreswechsel – Schwettmann gibt alles, um das Band der Gemeinschaft zwischen den Junioren-Bogenschützen immer weiter zu festigen.

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