Dressur-Trio ist beim Bundeschampionat in Warendorf dabei

Bolte, Gießelmann und Klausing lösen Tickets

Julia Bolte (Okeler PSG) gewann auf dem Hannoveraner Bocito eine L-Dressurpferdeprüfung. In der Quali zum Bundeschampionat erreichte das Paar Rang zwei.
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Julia Bolte (Okeler PSG) gewann auf dem Hannoveraner Bocito eine L-Dressurpferdeprüfung. In der Quali zum Bundeschampionat erreichte das Paar Rang zwei.

Heiligenrode – Jan-Dirk Gießelmann (RV Wagenfeld), Julia Bolte (Okeler PSG) und Heiko Klausing (RFV Aschen) lösten jetzt mit ihren Pferden beim Dressurturnier des RV Heiligenrode die begehrten Tickets für das Bundeschampionat in Warendorf. Der Verein ging in diesem Jahr Corona-bedingt erstmals neue Wege bei seinem Sommerturnier. Über zwei Tage stand auf dem Hof Dierks in Stuhr ausschließlich der Dressurpferde- und Dressurponynachwuchs im Mittelpunkt.

Mit dem Westfalen Emporio mit Escolar als Vater und Sandro Hit als Muttervater setzte sich Jan-Dirk Gießelmann mit der Wertnote 8,6 in der L-Dressurpferdeprüfung für fünfjährige Pferde an die Spitze. Julia Bolte erreichte auf Bocito mit der Note 8,2 Rang zwei. Der Fuchswallach stammt ab von Bonard de Charry/Baroncelli. Heiko Klausing holte auf dem Bordeaux/Hohenstein-Sohn Benóit Platz drei mit der Note 8,0. Damit haben alle drei die Qualifikation für das Bundeschampionat erreicht.

„Es hat sich wirklich jeder gefreut, bei gutem Wetter einen Einblick in die aktuelle Dressurpferdezucht zu erhalten“, fasste Vereinssprecherin Nadine König zusammen. „Da Protokollschreiber nicht erlaubt waren, erfolgten alle Kommentare der Richter mündlich über Mikrofon, was zu einer tollen Transparenz der Notengebung führte und auch fachfremde Zuhörer hervorragend abholte.“

Kleines Dressurturnier mit acht Prüfungen

Da der RV Heiligenrode nicht noch ein Jahr ohne Turnier verstreichen lassen wollte, hatten sich die Verantwortlichen im Vorfeld sehr viele Gedanken gemacht, wie eine Veranstaltung aussehen könnte. Entschieden haben sie sich für ein kleines, feines Dressurturnier mit acht Prüfungen und familiärer Atmosphäre – zunächst gedacht nur für Berufsreiter. „Durch die niedrigen Covid-19-Inzidenzwerte durften doch noch Amateure teilnehmen“, freut sich Nadine König.

Insgesamt zog die Pressewartin ein positives Fazit. Der Umgang mit den Abstands- und Hygieneregeln sei für alle zwischenzeitlich selbstverständlich, stellte sie fest. „Für uns als Verein war auch die Bereitschaft der Sponsoren beeindruckend, ohne deren Hilfe ein solches Turnier – selbst in der kleinen Größe – gar nicht möglich gewesen wäre“, bedankte sich Nadine König.

„Jetzt freuen wir uns auf alle Fälle auf das nächste Jahr mit vielen alten und neuen Gesichtern“, betonte die Vereinssprecherin. Vorstellbar sei, dass einige Elemente aus dem „Corona-Turnier“ beibehalten würden wie zum Beispiel die mündlichen Kommentare.

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