Final Four als Pflichtaufgabe

TT-Bundesligist Werder Bremen empfängt Bad Königshofen im Pokal

Bremens Coach Cristian Tamas (l.) und Teammanager Sascha Greber wollen die Aktionen ihrer Spieler beklatschen und mit ihnen ins Final Four einziehen. Dazu muss der Bundesligist heute im Pokal-Viertelfinale den TSV Bad Königshofen ausschalten. - Foto: Westermann
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Bremens Coach Cristian Tamas (l.) und Teammanager Sascha Greber wollen die Aktionen ihrer Spieler beklatschen und mit ihnen ins Final Four einziehen. Dazu muss der Bundesligist heute im Pokal-Viertelfinale den TSV Bad Königshofen ausschalten.

Bremen - Richtungsweisender Doppelpack für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Heute empfangen die Hanseaten im Pokal-Viertelfinale um 19 Uhr den TSV Bad Königshofen, ehe zwei Tage später um 15 Uhr Rekordmeister Borussia Düsseldorf mit seinem Superstar Timo Boll beim SVW sein Stelldichein gibt.

Während die Grün-Weißen im Bundesligaduell gegen den verlustpunktfreien Klassenprimus allerdings als krasser Außenseiter gelten, gehen sie ins Pokalmatch als eindeutiger Favorit hinein. Gegen den punktlosen Tabellenvorletzten soll – nein muss – der Heimvorteil eigentlich genutzt werden. Schließlich würde Werder mit einem Sieg das Ticket zum Final Four lösen, das am 6. Januar in Ulm ausgetragen werden wird.

Entsprechend fokussiert wirkt Bremens Coach Cristian Tamas: „Das Final Four war schon vor der Saison unser ganz großes Ziel. Jetzt wollen wir unbedingt den letzten Schritt machen.“ Doch obwohl Bad Königshofen in der Bundesliga noch auf das erste Erfolgserlebnis wartet, warnt Tamas davor, die Gäste auf die leichte Schulter zu nehmen: „Bad Königshofen hat zuletzt gegen Saarbrücken nur hauchdünn mit 2:3 verloren. Das wird für uns alles andere als einfach.“

Trotzdem hofft Tamas natürlich auf ein Happy End: „In Bestform müsste es für uns reichen. Gerade mit den Zuschauern in Rücken.“

Die am Sonntag bestimmt wieder zahlreich in die Werder-Halle strömen dürften. Immerhin wartet dann auf SVW-Spitzenspieler Bastian Steger und Co. ein echter Leckerbissen. In Timo Boll hält der mit Abstand beste deutsche Spieler aller Zeiten in der Hansestadt Hof. Und der 36-Jährige ist nicht nur eine echte Ikone – auch im fortgeschrittenen Alter ist der Rekord-Europameister immer noch zu Weltklasse-Leistungen fähig. Was er beim jüngsten World Cup in Lüttich eindrucksvoll bewies, in Ma Long den Weltranglistenersten eliminierte, und erst im Finale von Nationalmannschafts-Kollege Dimitrij Ovtcharov gestoppt wurde.

Kein Wunder, dass Tamas vor dem Duell gegen das Düsseldorfer Starensemble eher tiefstapelt: „Düsseldorf ist der härteste Brocken in der Bundesliga. Wenn wir eine Chance haben wollen, muss bei uns schon alles passen.“

Wobei eine Niederlage gegen Düsseldorf im Kampf um die Playoff-Plätze zu verschmerzen wäre. Wichtiger erscheint eindeutig das Pokal-Viertelfinale, auf dem laut Tamas auch der eindeutige Fokus liegt: „Unsere gesamte Konzentration gilt Bad Königshofen. Wir werden Vollgas geben, um uns den Traum vom Final Four endlich wieder einmal zu erfüllen.“ 

drö

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