TSG Seckenhausen-Fahrenhorst gewinnt Hit 6:2 und freut sich über Aufstieg in die Korbball-Bundesliga

Böttger im Showdown hellwach

Lena Breitsprecher von der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst trifft hier beim 10:5 gegen den TSV Barrien. Sie war beste TSG-Werferin und hatte damit großen Anteil am Bundesliga-Aufstieg.

Kreis-Diepholz - SYKE (she) · Starke Saison, starke Nerven: Mit einem Sieg im Spitzenspiel gegen den TSV Thedinghausen sicherte sich die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst die Vizemeisterschaft in der Korbball-Niedersachsenliga hinter dem SV Brake II, der am letzten Spieltag zwei direkte TSG-Konkurrenten in die Schranken wies. Das Glander-Team ist damit Aufsteiger in die Bundesliga Nord. Der SV Heiligenfelde und Schlusslicht TSV Barrien hingegen konnten die Klasse nicht halten.

SV Heiligenfelde - TSV Barrien 10:10 (5:6): Heiligenfelde musste das Spiel gewinnen, sollte der Klassenerhalt noch möglich sein – doch über weite Strecken führte Barrien – und das teilweise deutlich. Doch die Mannschaft von Johann Kling konnte sich steigern und am Ende doch noch einen Zähler einfahren. „Heiligenfelde hat sich mit der Steigerung in Halbzeit zwei den Punkt verdient, wir haben es gegen Spielende aber an Abgebrühtheit mangeln lassen“, kommentierte Barriens Trainer Manfred Otto.

TSV Thedinghausen - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 2:6 (1:1): Showdown in der Niedersachsenliga: Im Spitzenduell legte die TSG den Grundstein für die Vizemeisterschaft und damit den Bundesliga-Aufstieg. „Das war ein besonderes Spiel – beide Teams agierten aus einer sicheren Abwehr heraus“, erklärte TSG-Coach Manuela Glander das minimalistische Halbzeitergebnis. Bis zum 2:2 hielt der TSV noch mit, dann konnte sich das Glander-Team Korb um Korb absetzen. Vor allem Routinier Michaela Böttger ragte heraus – sie markierte die ersten drei Treffer und brachte ihr Team damit auf die Siegerstraße.

SC Dünsen - SV Heiligenfelde 12:8 (8:4): Nach der Niederlage gegen Barrien war beim SVH die Luft raus. Dünsen konnte das Spiel locker nach Hause bringen und ließ sich auch durch eine Deckungsumstellung des Gegners nicht verunsichern. Mit 5:12 lag das Kling-Team schon hinten, ehe Heiligenfelde sich mit einer gefälligen Schlussphase versöhnlich aus der Niedersachsenliga verabschiedete. „Ohne eine Top-Korbhüterin ist es in dieser Klasse schwer“, stellte Coach Kling fest. Heiligenfelde wird in der nächsten Saison wieder in der Bezirksoberliga antreten. Dünsen hingegen war mit dem Saisonabschluss mehr als zufrieden: „Platz vier ist für uns ein großer Erfolg“, freute sich Trainer Schadwinkel.

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst - TSV Barrien 10:5 (7:4): „Ein Anfang nach Wunsch“ – so kommentierte Manuela Glander die schnelle 4:0-Führung ihres Teams. Barrien stand bereits als Absteiger fest und hatte einige Probleme, wieder ins Spiel zu kommen. Wie so oft steigerte sich das Otto-Team aber und konnte die zweite Halbzeit zumindest spielerisch gleichwertig gestalten. „Nur im Abschluss gibt’s Anlass zur Kritik“, fand Manfred Otto, der trotz des verpassten Klassenverbleibs mit der Entwicklung seines blutjungen Teams hochzufrieden war. Noch mehr strahlte aber Manuela Glander: Platz zwei war gesichert, damit steigt nach langer Abstinenz wieder ein TSG-Team in die höchste Spielklasse auf und wird nächstes Jahr in der Bundesliga Nord antreten.

TuS Sudweyhe II - Oldenbroker TV 11:12 (6:6): Für den TuS konnte es durchaus noch spannend werden: „Von Platz sechs bis neun war alles noch möglich – für uns ging es um viel“, wusste Spielertrainerin Jennifer Kreuzer. Und da der OTV auch noch hätte absteigen können, ging es ordentlich zur Sache. „Das Spiel war die ganze Zeit spannend, die Führung wechselte immer wieder“, sah Kreuzer. Ausgerechnet, als Sudweyhe vier Minuten vor Schluss mit zwei Treffern in Front lag, wendete sich das Blatt. „Dass wir das noch aus der Hand gegeben haben, war natürlich ärgerlich“, fand die TuS-Trainerin.

TuS Sudweyhe II - SV Werder Bremen 10:10 (3:7): Die Gefahr des Abstiegs war für Sudweyhe schon vor dem Anpfiff gebannt. Und das Spiel lief prinzipiell gut für den TuS – wäre da nicht die schwache Chancenverwertung gewesen. Werder hingegen setzte Treffer um Treffer, und so führten die Bremerinnen zur Pause klar. „Nach einer Standpauke in der Halbzeit spielten alle viel engagierter, und wir haben tatsächlich noch einen Punkt herausgeholt“, freute sich Kreuzer.

Sudweyhe jubelte am Ende über Platz sieben. Doch einen Abschied musste der TuS auch verkraften: „Manuela Harjes hat ihre letzte Saison bei uns gespielt. Wir wünschen ihr alles Gute für die Zukunft und danken ihr für alles, was wir zusammen erlebt haben“, erklärte Kreuzer.

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