„Mittelfeldmotor“ des FC Sulingen meldet sich zurück

Bjarne Meyer will nach Armverletzung wieder angreifen

Sulingens Fußballer Bjarne Meyer (re.) im Zweikampf mit seinem Gegegnspieler.
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Malheur im Spitzenspiel: Bjarne Meyer (r.) vom FC Sulingen zog sich in Steimbke eine Armverletzung zu.

Der Fußball-Bezirksligist FC Sulingen kann bald wieder auf die Dienste von Bjarne Meyer setzen. Der 20-Jährige hat seine Armverletzung, die er sich im Spitzenspiel bei SV BE Steimbke zugezogen hatte, so gut wie auskuriert. Nach dem Lockdown möchte der Mittelfeldspieler sein Comeback feiern.

Sulingen – An den 18. Oktober dieses Jahres hat Bjarne Meyer gemischte Erinnerungen. Zum einen gelang dem Mittelfeldspieler des Bezirksligisten FC Sulingen im Spitzenspiel beim SV BE Steimbke der wichtige 2:2-Ausgleichstreffer (53. Minute), der am Ende zum 3:2-Sieg beigetragen und ihm zum Spieler des Wochenendes unserer Zeitung gemacht hatte. Zum anderen musste der 20-Jährige nur eine Minute nach seinem wichtigen Tor ausgewechselt werden, da er sich in der ersten Halbzeit ohne Fremdeinwirkung angeblich die Elle seines linken Unterarms gebrochen hatte. „Ich bin weggerutscht, unglücklich auf den Arm gefallen“, berichtet Meyer damals. Trotz der Verletzung blieb er auf dem Platz, biss auf die Zähne: „Ich denke, das war das Adrenalin.“ Sogar eine Operation stand im Raum.

Doch mittlerweile ist Meyer auf dem Weg der Besserung. „Eine Operation war zum Glück nicht nötig“, betont der FCS-Spieler heute: „Nach einer Woche im Gips wurde mein Arm im Krankenhaus erneut geröntgt. Dabei kam heraus, dass die Elle nicht gebrochen war, wie zuvor befürchtet. Ich hatte lediglich einen Kapselriss mit einer Knochen-Abschuppung, sodass ich noch vier weitere Wochen Gips tragen musste.“

Als er ihn endlich los war, begann für Meyer die Krankengymnastik: „Sie hat mir sehr geholfen. Allerdings habe ich immer noch leichte Beschwerden, kann mein Handgelenk nicht ohne Schmerzen absenken.“

Aktuell darf der Mittelfeldspieler seinen linken Arm mit nur fünf Kilogramm Gewicht belasten, muss weiter Übungen zur Stabilität machen. „Ich bin aber auf einem guten Weg, fange demnächst mit Hanteltraining an“, sagt Meyer: „Der Lockdown hat mir auf jeden Fall in die Karten gespielt. Eine bessere Zeit für solch eine Verletzung hätte ich mir am Ende nicht aussuchen können“, sagt der 20-Jährige mit einem Schmunzeln. Meyer hofft, nach dem Lockdown wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen zu können.

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