Melchiorshausen hat genug von der Roten Laterne – trifft aber morgen auf Werder

Bitterer: „Das nervt langsam“

Morgen getrennt: Melchiorshausens Trainer Markus Hoßfeld (re.) und seine „Urlaubsvertretung“, Co-Trainer Andree Bitterer.

Kreis-Diepholz - MELCHIORSHAUSEN (dn) · Wenn der TSV Melchiorshausen morgen um 15 Uhr den SV Werder Bremen III erwartet, wird Markus Hoßfeld nicht am Spielfeldrand stehen.

Das bedeutet nun allerdings nicht, dass der TSV-Coach nach saisonübergreifend 21 Spielen in Folge ohne Sieg genug von seiner Mannschaft gesehen hat, sondern nur, dass der 39-Jährige im Urlaub weilt. Für ihn übernimmt hierarchiegemäß Co-Trainer Andree Bitterer die Geschäfte, der seinem „Vorgesetzten“ bei der Rückkehr natürlich gerne eine frohe Botschaft und den einen oder anderen Punkt überbringen würde. „Schon allein deshalb, damit wir nicht mehr Letzter sind – das nervt nämlich langsam“, spricht Bitterer wohl auch seinen Spielern aus der Seele.

Eine Trendwende ausgerechnet gegen den Tabellenzweiten vom Osterdeich einzuleiten, sollte allerdings ein schwieriges Unterfangen werden. Die Grün-Weißen gehören seit Jahren zum Establishment der Liga und haben in dieser Saison vor allem offensiv beeindruckt. Das kongeniale Sturmduo Mantas Mazeikis und Cristoph Pospich traf zusammen bereits 19 Mal, fast dreimal so oft wie die gesamte Melchiorshauser Mannschaft zusammen. „Unsere Torausbeute ist in der Tat sehr mager“, hadert Bitterer mit der Toraubeute seiner Angreifer, die auch der Hauptgrund für den Absturz des TSV ist. „Wir brauchen eine bessere Quote. Viele Chancen bekommen wir nicht, und die müssen wir dann nutzen.“

Erst recht gegen eine Spitzenmannschaft, doch wenn man Bitterer glauben darf, war zuletzt zumindest im Training Besserung in Sicht. „Wir haben Fitness und Torabschluss speziell trainiert, damit wir demnächst endlich aus dem Keller kommen.“ Und das wäre dann auch für Urlauber Hoßfeld eine frohe Botschaft.

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