Aufstieg nach 6:8 in weite Ferne gerückt / Kleinert ahnt: „Das war es wohl“

Bittere Pille für Heiligenrode

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Denise Kleinert hat die Regionalliga-Rückkehr des TSV Heiligenrode fast schon abgehakt.

Heiligenrode - Ärgerlicher geht es kaum: Lange Zeit standen die Heiligenroder Tischtennisdamen dicht davor, Oberliga-Klassenprimus Torpedo Göttingen vom Sockel zu stoßen, um am Ende doch mit 6:8 den Kürzeren zu ziehen.

Eine bittere Pille für das TSV-Quartett, die wohl endgültig alle Träume von der Regionalliga-Rückkehr zum Platzen bringt. Vier Punkte Rückstand zum Tabellenzweiten Hannover 96 sowie fünf auf Göttingen dürften sich als zu schwere Hypothek erweisen.

Auch Heiligenrodes Spitzenspielerin Denise Kleinert legt den Aufstieg mittlerweile verbal zu den Akten: „Das war es dann wohl. Es ist ja gar nicht schlimm, nicht aufzusteigen. Aber wir haben es regelrecht verschenkt. Diese Niederlage hätte nie passieren dürfen.“ Zumindest sah es zunächst überhaupt nicht nach einer Pleite der Gastgeberinnen aus. Beide Doppel gingen an das Kreisteam, und das Auftakteinzel von Denise Kleinert und Marie-Sophie Wiegand entschied die Heiligenroderin nach hartem Kampf ebenfalls für sich. Alles war angerichtet für den Gipfelsturm, als der TSV nach der erwarteten Schlappe von Nele Puls gegen die Göttinger Nummer eins Diana Rogusina zwei ganz bittere Nackenschläge kassierte. Erst scheiterte Melanie Schneider hauchdünn an Lisa Marie Overhoff, und anschließend brachte Ricarda Hubert gegen Mariia Osypenko eine 2:0-Satzführung nicht nach Hause. „Zu dem Zeitpunkt hätten wir eigentlich 5:1 führen müssen“, seufzte Kleinert. Stattdessen stand es aber 3:3, und nach der Dreisatzniederlage von Kleinert im Spitzeneinzel gegen Rogusina sogar 3:4. Doch noch gaben sich die Gastgeberinnen nicht geschlagen. Erfolge von Puls, Hubert und Kleinert ließen das TSV-Quartett beim Stand von 6:6 zumindest noch auf ein Remis hoffen. Aber auch der eine Punkt flutschte Heiligenrode aus der Hand wie ein nasses Stück Seife. Selbst eine Schulterverletzung von Overhoff brachte Puls beim knappen 2:3 nicht den entscheidenden Vorteil. Und es kam noch dicker: Geschwächt durch eine Wadenzerrung unterlag Hubert gegen Wiegand zum bitteren 6:8. · drö

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