Pleite beim Bundesligadritten

TTBL: Werder Bremen fehlt Fortune gegen Bergneustadt - 2:3

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Hunor Szöcs (im Bild) und Gustavo Tsuboi schienen schon auf der Siegerstraße zu sein, doch letztlich gewann der TTC Schwalbe Bergneustadt das entscheidende Doppel.

Bergneustadt - Im Gegensatz zu ihren auf Wolke sieben schwebenden Fußball-Kollegen sind die Tischtennis-Cracks des SV Werder Bremen momentan nicht gerade vom Glück verfolgt. Obwohl die Grün-Weißen dem Bundesliga-Dritten TTC Schwalbe Bergneustadt einen riesengroßen Kampf lieferten, mussten sie sich am Ende mit 2:3 geschlagen geben und bleiben so auf dem vorletzten Tabellenplatz kleben.

Trotzdem fiel das Fazit des Bremer Trainers Cristian Tamas eher positiv aus: „Wir haben uns richtig gut gewehrt. Leider fehlte das nötige Quäntchen Fortune.“

Allerdings noch nicht im Auftakteinzel, wo Bremens junger Belgier Florent Lambiet von Benedikt Duda regelrecht in seine Einzelteile zerlegt wurde. Auch in der folgenden Partie klebte den Hanseaten nicht unbedingt das Pech am Schläger: Zwar konnte SVW-Spitzenspieler Bastian Steger im vierten Durchgang gegen den Ex-Werderaner Paul Drinkhall drei Matchbälle nicht nutzen, rettete sich dann aber im Entscheidungssatz mit 11:7 ins Ziel. 

Und es blieb spannend: Okay, Gustavo Tsuboi blieb gegen Alvaro Robles gewohnt glücklos, doch mit einer Weltklasse-Leistung triumphierte Steger im Spitzeneinzel in drei Sätzen über Duda, sodass die Partie beim Stand von 2:2 Spitz auf Knopf stand.

Knappe Entscheidung im Abschlussdoppel

Das Abschlussdoppel musste also über Sieg oder Niederlage entscheiden, und zunächst sah es für die Gäste gar nicht gut aus. Obwohl Tsuboi/Hunor Szöcs die letzten Körner investierten, ging der erste Durchgang hauchdünn mit 12:10 an das Bergneustadter Duo Drinkhall/Robles. 

Aber das Bremer Gespann schlug zurück. Deutlich mit 11:2 und 11:5 entschied die SVW-Kombination die nächsten beiden Sätze für sich und ging auch im vierten Durchgang schnell mit 3:0 in Front. Das Match schien entschieden, doch ein cleveres Timeout rettete die Hausherren. „Plötzlich klappte bei Bergneustadt alles und bei uns lief nichts mehr zusammen“, seufzte Tamas: „Eigentlich darf man nach so einem Beginn nicht mehr 3:11, 3:11 verlieren, aber es ist leider passiert.“

Und irgendwie passt es auch zu der verkorksten Bremer Saison. Trotz deutlich verbesserter Leistungen kommen die Grün-Weißen tabellarisch einfach nicht vom Fleck und müssen nun am kommenden Samstag ausgerechnet beim Klassenprimus aus Ochsenhausen antreten. Einfacher werden die Aufgaben also nicht.  

drö

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