1. SC Diepholz fehlt ein Punktegarant

Bitter: Saisonaus für Mangaonkar

Sein Ausfall wiegt schwer: Der Inder Mahesh Mangaonkar unterzog sich in Finnland einer Knieoperation. Der 25-jährige Topspieler steht dem Bundesligisten 1. SC Diepholz in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung. Foto: Westermann
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Sein Ausfall wiegt schwer: Der Inder Mahesh Mangaonkar unterzog sich in Finnland einer Knieoperation. Der 25-jährige Topspieler steht dem Bundesligisten 1. SC Diepholz in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung.

Diepholz – Vorletzter Doppelspieltag: Die Vorzeichen für das kommende Wochenende in der Squash-Bundesliga könnten für den abstiegsgefährdeten 1. SC Diepholz besser sein. Spielertrainer Dennis Jensen muss bis auf den Niederländer Dylan Bennett komplett auf seine ausländischen Profispieler verzichten, die allesamt bei Weltranglistenturnieren in Kanada und Amerika im Einsatz sind. Der bisher ungeschlagene Inder Mahesh Mangaonkar war eigentlich für dieses Wochenende beim derzeitigen Tabellensechsten der Nordstaffel vorgesehen, doch die aktuelle Nummer 54 der Weltrangliste fällt bis Saisonende komplett aus. Der 25-Jährige unterzog sich in Helsinki einer Knieoperation.

Für Jensen wiegt der Ausfall des Leistungsträgers schwer: „Da bricht uns ein ganz wichtiger Baustein und Punktesammler weg. Der ganze Verein ist in Gedanken bei Mahesh und wünscht ihm viel Glück und Ausdauer beim Comeback auf dem Court.“

Im Heimspiel am Samstag gegen den Berliner Hauptstadtclub Airport Squash (Beginn 14.00 Uhr, Centercourt des Sauna- und Sportparadieses Diepholz) werden Youngster Andre Igelbrink, Dennis Jensen, Julian Kischel und Dylan Bennett zum Racket greifen. „Wir sind am Wochenende in beiden Partien in der Außenseiterrolle, aber vor allem im Heimspiel gegen Berlin wollen wir uns vor heimischer Kulisse gut präsentieren“, blickt der 44-jährige Ur-Diepholzer voraus.

Die Aufgabe wird mehr als anspruchsvoll, zumal die Gäste mit zwei ausländischen Topakteuren anreisen. Das Hinspiel an der Spree ging nach langem Kampf mit einem gerechten Remis aus. Für die Kreisstädter punkteten Mangaonkar und der Tscheche Martin Svec. Jensen baut auf die Unterstützung der Zuschauer: „Ich hoffe auf eine stimmungsvolle und gut gefüllte Halle.“

Am Sonntag gastiert der 1. SC Diepholz beim ambitionierten Tabellenzweiten SC Turnhalle Niederrhein, der mit aller Macht seinen Playoff-Platz um die Deutsche Meisterschaft behalten will. Die Kreisstädter laufen in nahezu identischer Aufstellung auf, nur Dustin Eickhoff rutscht im unteren Paarkreuz frisch rein. Krefeld ist vor allem auf den ausländischen Positionen mit dem niederländischen Einzelmeister Piedro Schweertman und dem Ungarn Balazs Farkas top besetzt. „Wir haben uns in den vergangenen Jahren in Krefeld immer gut präsentiert, und das erhoffe ich mir auch an diesem Sonntag“, rechnet sich Jensen doch eine Außenseiterchance aus.  mbo

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