Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz reist mit dünnem Kader nach Schwanewede

Bitter: Kasmauskas und Gondek fallen morgen aus

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Könnte morgen wieder zum Aufgebot der HSG Barnstorf/Diep holz gehören: Allrounder Kamil Chylinski. ·

Barnstorf - Zwei Siege zum Auftakt: Besser hätte der Saisonstart für die Oberliga-Handballer der HSG Barnstorf/Diepholz nicht laufen können. Doch jetzt wartet auf den Tabellenzweiten der erste richtige Prüfstein: Die Barnstorfer stellen sich morgen Abend um 20 Uhr bei der heimstarken HSG Schwanewede/Neuenkirchen vor.

„Unsere 4:0 Punkte sind nur dann etwas Wert, wenn wir auch in Schwanewede gewinnen“, unterstreicht Mario Mohrland, Neu-Trainer bei der HSG Barnstorf/Diep holz. Personell muss er umdisponieren, denn Rückraumakteur Marius Kasmauskas fällt mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel aus. Außerdem fehlt Regisseur Ben Gondek, der beruflich auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt

Kamil Chylinski

steht vor Comeback

am Main weilt. Ferner sind die Keeper Manuel Pauli (privat verhindert) und Jakob Kasperlik (konzentriert sich auf sein Studium – trainiert derzeit nicht) nicht dabei. Donatas Biras und Maik Kießlich bilden das Torhüter-Gespann.

Gerade im halblinken und mittleren Rückraum drückt bei den Gästen der Schuh. So sind wahrscheinlich Mateusz Chylinski und Saulius Liutikas (lange Pause nach Kreuzbandriss) auf diesen Positionen erste Wahl. Eventuell könnte aber Kamil Chylinski zum Aufgebot gehören. Der Pole hatte sich Anfang August beim Vorbereitungsturnier um den „Sparkassen-Cup“ im Spiel gegen die HSG Menden-Lendringsen den Ellenbogen der Wurfhand ausgekugelt. Mittlerweile trainiert er seit zwei Wochen wieder voll, könnte mit einer Manschette auflaufen.

Mario Mohrland weiß, dass die Barnstorfer die Ausfälle nur als Team auffangen können: „Wir müssen gemeinsam an einem Strang ziehen. Jeder einzelne Spieler hat in der Mannschaft eine Bedeutung.“ Der 36-Jährige will die Heimreise am Freitag nicht mit leeren Händen antreten: „Das wird eine heiße und spannende Kiste. Wir haben immer noch eine gute ersten Sieben, werden alles geben und versuchen.“

Die HSG Schwanewede/Neuenkirchen gewann ihre Auftaktpartie bei Angstgegner TV Bissendorf-Holte mit 30:28. Die „Schwäne“ haben in Person von Andreas Szwalkiewicz einen Shooter in ihren Reihen, der an einem guten Tag immer für zehn und mehr Tore gut ist. Um den wurfstarken Routinier kümmert sich in der Abwehr Arunas Srederis. Gefahr droht den Barnstorfern aber auch vom robusten Kreisläufer Matthias Ruckh und Rückraumakteur Mirko Ahrens. Letzterer hatte in Bissendorf eine gute Quote, benötigte für sieben „Buden“ nur acht Versuche.

Doch zu verstecken braucht sich der Tabellenzweite nicht, denn beim jüngsten 33:27-Erfolg über den TV Neerstedt hat es mehrere positive Aspekte gegeben. „Unser Tempospiel war gut. Außerdem hat unsere rechte Angriffsseite gut getroffen“, sagt Mario Mohrland rückblickend. So erzielten Nils Mosel (elf „Buden“) und der Litauer Arunas Srederis (acht Tore) gemeinsam 19 Treffer. In der vergangenen Spielzeit hatte der letztjährige Tabellendritte in Schwanewede mit 30:27 die Oberhand behalten. Wenn das kein gutes Omen ist. · mbo

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