Torhüter der HSG Barnstorf/Diepholz glänzt beim 30:21

Biras zieht Habenhausen den Zahn

Bot eine Klasse-Leistung zwischen den Pfosten: Barnstorfs Keeper Donatas Biras, der in dieser Szene einen Ball von Habenhausens Rückraumakteur Mirco Wähmann parierte.

Diepholz - Starke Vorstellung in der Deckung und ein ausgezeichneter Torhüter: Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz bezwang am Samstagabend vor 250 Zuschauern in der Diepholzer Mühlenkamphalle den ambitionierten ATSV Habenhausen unerwartet klar mit 30:21 (14:6). Maßgeblichen Anteil am zweiten Heimsieg hatte Torwart Donatas Biras, der insgesamt 23 Bälle parierte. HSG-Kapitän Cedric Quader lobte den 38-Jährigen: „Das war eine überragende Torhüterleistung von Donatas.“ Der Litauer gab das Kompliment zurück: „Die Abwehr war richtig klasse. Solch eine starke Mannschaft zu schlagen, ist gut für die Motivation. Wir müssen im Spiel aber immer die Konzentration hochhalten.“

Auch Barnstorfs Trainer Dag Rieken freute sich nach zuletzt drei Auswärtsniederlagen in Folge über den wichtigen Sieg: „Das war eine gelungene Vorstellung. Wir haben das Angriffsspiel des Gegners zermürbt und den gefährlichen Habenhauser Rückraum nicht zur Entfaltung kommen lassen.“ Der 50-Jährige warf bereits einen Blick nach vorn: „Wir müssen weitermachen und uns auch auswärts einmal belohnen.“ Habenhausens Coach Matthias Ruckh hatte nach der zweiten Niederlage einen ziemlich dicken Hals, gab nur ein kurzes Statement ab: „Ich habe uns nicht so schlecht erwartet. Glückwunsch zu den zwei Punkten an die HSG Barnstorf/Diepholz.“

Im Abschluss konsequent: Barnstorfs Kevin Heemann spielte beim Tempogegenstoß seine Schnelligkeit aus.

Wie schon in der ersten Heimpartie gegen den VfL Fredenbeck (28:24-Erfolg) begannen die Gastgeber konzentriert in der 3:2:1-Abwehr, packten konsequent zu. HSG-Keeper Biras wehrte gleich den ersten Siebenmeter von Tim Steghöfer ab und erwies sich auch in der Folgezeit als starker Rückhalt. Kevin Heemann in Unterzahl und Quader vom Kreis sorgten nach dem 2:1 (6.) durch zwei Tore für eine 4:1-Führung (8.). In der Mitte führte Marko Pernar klug Regie, der Kroate traf per Schlagwurf zum 7:3 (15.). An diesem Vier-Tore-Abstand änderte sich bis zum 10:6 (22.) nichts. „Wir haben nicht nachgelassen“, unterstrich Quader. Die Barnstorfer spielten aus einer aggressiv arbeitenden Deckung schnell nach vorn. Pernar, Rechtsaußen Heemann nach langem Ball von Biras per Gegenstoß, Lars von Kamp von der Linksaußenposition und Jan Linné mit verdecktem Wurf aus der zweiten Reihe erhöhten bis zur Pause auf 14:6.

Nach dem Wechsel holten die Gäste auf, Linksaußen Luc Schluroff (5) und Linkshänder Hauke Marien mit einem Konter verkürzten auf 13:17 (39.). Die Antwort der Barnstorfer folgte aber prompt: Der für Kamil Chylinski (4/3) eingewechselte Stefan Beljic (4) erzielte aus der zweiten Reihe das 18:13, und Jakub Anuszewski legte zum 19:13 (41.) nach. Es folgte der Auftritt von HSG-Nachwuchskeeper Ben Garrels, der einen Strafwurf von Björn Wähmann (2/2) abwehrte. Im Gegenzug baute Linkshänder Linné den Vorsprung auf 20:13 (43.) aus. Der Tabellenzehnte ließ sich nicht mehr vom Kurs abbringen. Lediglich bei Habenhausens Rückraumakteur Mirco Wähmann (8/4) blitzte in der einen oder anderen Aktion seine Gefährlichkeit auf, so traf er zum 16:23 (47.). Als Beljic und Chylinski mit vollstrecktem Siebenmeter auf 27:18 (55.) erhöhten, stand der Sieg fest. Den Schlusspunkt zum 30:21 setzte Heemann mit seinem achten Treffer. Die Barnstorfer hatten in Person von Biras nicht nur den besseren Schlussmann, sondern besaßen in Heemann (8) und Linné (6) auch ein starkes rechtes Angriffsduo.

Quader nahm die Mannschaft bereits für die kommende Partie am Samstag, 2. November, um 18.30 Uhr beim TuS Rotenburg in die Pflicht: „Jetzt müssen wir auswärts nachlegen.“

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