Biras nicht zu ersetzen

HSG Barnstorf/Diepholz unterliegt in Edewecht – 28:33

Zählte in Edewecht am Sonnabend zu den Lichtblicken: Barnstorfs Rückraumakteur Stefan Beljic. Der Serbe steuerte zum 28:33 sechs Treffer bei. - Foto: Westermann
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Zählte in Edewecht am Sonnabend zu den Lichtblicken: Barnstorfs Rückraumakteur Stefan Beljic. Der Serbe steuerte zum 28:33 sechs Treffer bei.

Edewecht - Nicht einmal geführt: Zum Hinrundenabschluss unterlag Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz am Sonnabend vor 200 Zuschauern beim ambitionierten VfL Edewecht mit 28:33 (14:16). „Wir waren nicht so stark wie beim Sieg gegen den Elsflether TB“, urteilte Barnstorfs Trainer Dag Rieken.

Der Tabellenfünfte offenbarte nicht nur Schwächen in der Abwehr, sondern auch auf der Torhüterposition. Jakob Kasperlik bekam nicht einen Ball an die Hand. Für den 23-Jährigen ging nach 20 Minuten Frederik Hohnstedt zwischen die Pfosten. Der Schlussmann aus der Zweiten, der sich jetzt in der Oberliga-Mannschaft festgespielt hat, hielt sieben Bälle. Edewechts Schlussmann Finn-Luca Schwagereit war auf alle Fälle stärker, denn er parierte öfter.

Die Barnstorfer müssen noch bis März ohne ihren verletzten Stammtorwart Donatas Biras auskommen. Der Litauer trägt nach einem Treppensturz noch eine Gipsschiene um den rechten Ellbogen. Bald bekommt der 35-Jährige eine bewegliche Schiene und beginnt dann mit den Rehamaßnahmen.

In Edewecht fehlte auch noch studienbedingt Torjäger Kamil Chylinski. Für ihn sprang im halblinken Rückraum Stefan Beljic in die Bresche. Der Serbe erzielte sechs Tore und bot eine ordentliche Leistung. In guter Verfassung präsentierte sich außerdem Linksaußen Bastian Carsten-Frerichs, der acht „Buden“ warf.

In der Anfangsphase glich Arunas Srederis beim 3:3 (6.) zum dritten Mal aus, doch anschließend zogen die Ammerländer mit den Haupttorschützen Renke Bitter (6), Tobias Weihrauch (6), Thio Remmers (5/2) und Thore Linda (5) auf 11:6 (16.) davon. Rieken reagierte, nahm eine Auszeit. „Wir haben zu viele einfache Tore aus dem Rückraum bekommen“, monierte der 47-jährige B-Lizenz-Inhaber, der anschließend offensiver decken ließ. 

Zwar erhöhte der Ex-Barnstorfer Tobias Meyer (3) auf 12:6 (17.), aber danach kämpfte sich der Tabellenfünfte heran. In einer guten Phase verkürzten vor der Pause Carsten-Frerichs, Beljic und Laurynas Palevicius (7/4) mit verwandeltem Siebenmeter von 10:15 (22.) auf 13:15 (27.).

Nach dem Wechsel egalisierten Carsten-Frerichs und Beljic zum 16:16 (32.). Beim Stand von 16:17 setzte Palevicius einen Strafwurf an den Pfosten. In Überzahl (Zeitstrafe Carsten-Frerichs) baute Linda den Vorsprung mit einem Doppelpack auf 19:16 (35.) aus. 

Nur drei Minuten später foulte Barnstorfs Raul-Lucian Ferent bei einem Gegenstoß Weihrauch und sah daraufhin von den Schiris die Rote Karte. Bis zum 23:24 (47.) durch Palevicius blieben die Barnstorfer auf Tuchfühlung, ehe sich die Hausherren vorentscheidend auf 27:23 (51.) absetzten. „In den entscheidenden Aktionen hätten wir cleverer und abgeklärter agieren müssen“, unterstrich Rieken abschließend.

mbo

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