Zehn Chylinski-Tore beim 27:23-Sieg

Keeper hält HSG Barnstorf/Diepholz im Spiel

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Donatas Biras erwies sich mal wieder als echter Rückhalt im Tor der HSG Barnstorf/Diepholz und hielt den Oberligisten während einer durchwachsenen zweiten Hälfte im Spiel.

Bremervörde - Dank eines starken Schlussmanns Donatas Biras mit zwölf Paraden, einer effizienten Wurfquote des zehnfachen Torschützen Kamil Chylinski und einer insgesamt starken Mannschaftsleistung bleibt die HSG Barnstorf/Diepholz auf Tuchfühlung zur Spitze der Handball-Oberliga:

Am Samstagabend triumphierte der Tabellenzweite mit 27:23 (18:10) beim TSV Bremervörde. „Für die erste Halbzeit muss ich allen ein großes Lob aussprechen“, unterstrich HSG-Trainer Dag Rieken. „Über die zweite Hälfte werden wir nicht den Mantel des Schweigens breiten, sondern wir müssen drüber reden.“

Denn aus ihm „unerfindlichen Gründen“ agierten die Gäste nach der Pause „fahrig in unseren Angriffs-Aktionen, wenig strukturiert und zu passiv“, monierte Rieken. Technische Fehler und mehrere Treffer durch TSV-Tempogegenstöße taten ihr Übriges, dass die Hausherren noch einmal herankamen. „Aber vor einem Jahr hätten wir solch ein Spiel bei so einem Gegner noch verloren“, ahnte Rieken – und sah folglich einen Reifeprozess im Team: „Es hat sich ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt, sodass die Jungs es selbst noch gerettet haben.“

Heimspiel am 25. November

Am ersten Durchgang hatte der Trainer hingegen nichts auszusetzen: „Da haben wir das Spiel klar kontrolliert – vorn druckvoll und hinten sicher.“ Mittelmann Steffen Brüggemann ging wegen seiner Schulterprobleme zwar schon nach fünf Minuten vorsichtshalber vom Parkett, doch Raul-Lucian Ferent rückte für ihn in die Rückraummitte und erledigte einen prima Job. Wie im Übrigen auch das gesamte HSG-Kollektiv, das den Vorsprung ausbaute. In der Deckung gab Routinier Tomas Lenkevicius den nötigen Halt. Falls doch mal ein Ball durchkam, war meist Biras zur Stelle. Zudem überzeugten Cedric Quader mit einem guten Part am Kreis sowie Shooter Chylinski und Jan Linné mit einigen sehenswerten seiner insgesamt sechs Tore.

Das 18:10-Polster zur Pause hätte den Gästen Sicherheit geben müssen, doch sie verloren den Faden. „Im Endeffekt können wir uns bei Donatas bedanken, dass er uns im Spiel gehalten hat“, lobte Rieken den Litauer Biras. Auch dessen Keeper-Kollege Frederik Hohnstedt funktionierte, hielt einen der zwei Siebenmeter gegen sich. Torhüter Jakob Kasperlik hatte nachmittags erkrankt absagen müssen, und Brüggemann winkte nach einer kurzen Zeit in Hälfte zwei ab, „aber es hat ja auch so gereicht“, freute sich der Coach.

Jetzt bleibt der HSG eine spielfreie Woche zum Auskurieren der Blessuren, ehe am Samstag, 25. November, das Heimspiel gegen den starken Tabellensechsten SV Beckdorf steigt. „Wir wollten bis dahin oben dran bleiben, und das haben wir geschafft“, verdeutlichte Rieken. 

ck

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