Eventuell drei Wochen Vorbereitung möglich

Bezirksligisten wollen es ohne Abbruch versuchen

Heiligenfeldes Trainer Torben Budelmann
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Verständnisvoll: Sollte die Vorrunde der Bezirksliga abgebrochen werden, „tragen wir das mit“, unterstrich Heiligenfeldes Trainer Torben Budelmann.

Syke – Vor Anfang März wird es keinen Fahrplan geben, wie es in den Fußball-Bezirksligen weitergehen könnte. Bis dahin vertagten sich die am Mittwochabend zu einer Videokonferenz zusammengeschalteten Vertreter der betroffenen Clubs. Es war der zweite Staffeltag binnen zwei Wochen auf Einladung des Bezirks-Spielausschuss-Vorsitzenden Thorsten Schuschel.

  • Die Bezirksligisten wollen die Vorrunde sowie die sich daran anschließenden Auf- und Abstiegsrunden möglichst zu Ende spielen.
  • Sollten die Corona-Verordnungen keinen rechtzeitigen Re-Start zulassen, muss die aktuell unterbrochene Vorrunde abgebrochen werden.
  • Bezirks-Spielausschuss-Chef Thorsten Schuschel kommt den Vereinen bei einer Bitte entgegen.

Gleich zu Beginn hatte Schuschel klargestellt, dass auch diesmal keine Vorentscheidung, „geschweige denn eine Entscheidung“ für eines der zwei vorgestellten Modelle für eine Saisonfortsetzung fallen solle. Er wollte nur ein Meinungsbild abfragen, ob die Clubs eher die Variante A (Fortsetzung der Vorrunde, danach wie geplant Auf- und Abstiegsrunden) oder Alternative B (Vorrunden-Abbruch und Wertung nach Quotientenregelung zur Zusammensetzung der Auf- und Abstiegsrunden) bevorzugen.

Twistringens Stefan Funke für den sportlichen Weg

Die einhellige Tendenz ging zur Variante A. „Wir hätten gern, dass alles auf sportlichem Weg entschieden wird – wenn es irgendwie möglich ist“, unterstrich Stefan Funke als Abteilungsleiter des SC Twistringen. Torben Budelmann sah es genau so: „Szenario A wäre das Beste“, meinte der Trainer des SV Heiligenfelde. Wie alle wusste aber auch er um die Ungewissheit, wann die Behörden überhaupt wieder Mannschaftssport zulassen, sodass er ergänzte: „Wenn es am Ende nur über die Quotientenregelung geht, tragen wir das mit. Irgendwann muss eine Entscheidung getroffen werden.“

Sudweyhes Arne Janßen mahnt zur Eigenverantwortung

Auch Arne Janßen vom TuS Sudweyhe favorisierte die Variante A. Zudem zeigte er Verständnis für die nur kurze Vorbereitungszeit von nur 14 Tagen Mannschaftstraining, die der Bezirk zwischen der Freigabe von Amateursport bis zu den ersten Spielen gewähren kann. Da sei laut Janßen Eigenverantwortung gefragt, was vorheriges Individualtraining angehe.

Darauf hatte zuvor auch Schuschel hingewiesen, der alle Mannschaften zu vorherigen Einzeltrainings im Kraft- und Ausdauerbereich animierte: „Natürlich werden nur zwei Wochen der Gefahr durch gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht gerecht“, erinnerte er an das Verletzungsrisiko. Er könnte sich auch drei Wochen Teamtraining vor dem Re-Start vorstellen, mehr aber nicht – dafür werde die Zeit zu knapp.

Fußball-Bezirksligen: Bisher nur Wochenend-Spieltage vorgesehen

Lob von mehreren Seiten bekam der Spielausschuss für die geleistete Vorarbeit – und die Absicht, bei der Variante A notfalls bis zum Beginn der Sommerferien spielen zu lassen. Schuschel betonte zudem, dass bisher nur Wochenend-Spieltage eingeplant seien. Allerdings mahnte er, „dass witterungsbedingt oder für den Fall weiterer Corona-Infektionen in einer Mannschaft Nachholspiele nötig werden könnten“. Die müssten dann unter der Woche laufen. Dies wolle der Spielausschuss aber möglichst vermeiden, „denn an erster Stelle stehen bei den Fußballern gesundheitliche, berufliche und familiäre Belange“.  ck

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