Bezirksligist verliert vier Fünfsatzpartien

Bücken erleidet Rückschlag im Titelrennen – 5:9

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Trug drei Punkte zum 9:6-Erfolg über den TuS Gümmer II bei: Heiligenrodes Marius Hubert.

Bücken - Verpatzter Rückrundenauftakt für den MTV Bücken in der Tischtennis-Bezirksliga der Herren: Beim SC Uchte unterlag der Tabellenzweite mit 5:9 und verpasste es so, Klassenprimus TTV 2015 Seelze III von der Tabellenspitze zu verdrängen. Besser aus den Startlöchern kam hingegen der TSV Heiligenrode II: Dank eines 8:8 beim SV Marienwerder sowie dem 9:6-Pflichtsieg gegen Abstiegskandidat TuS Gümmer II festigte Heiligenrodes Reserve Platz fünf.

SC Uchte - MTV Bücken 9:5: „Schade, zumindest ein Unentschieden wäre möglich gewesen. Aber wir haben leider unsere Chancen nicht genutzt“, seufzte MTV-Kapitän Jens Habermann nach dem Rückschlag im Titelkampf.

In der Tat hätten die Gäste mit etwas mehr Glück die Halle auch durchaus als Sieger verlassen können – scheiterten letztendlich aber an ihrer ungenügenden Fünfsatzausbeute. Viermal ging es in den Entscheidungssatz – und viermal behielt Uchte die Oberhand.

Besonders das 2:3 von Raimund Köster im Spitzeneinzel gegen Oliver Neumann traf die Bücker bis ins Mark. Obwohl Köster ein grandioses Match ablieferte, zog er hauchdünn mit 10:12 im fünften Durchgang den Kürzeren. Ein Zähler, der dem MTV in der Endabrechnung fehlen sollte. Zwar erspielte sich Bücken in der „Mitte“ durch Habermann (2) und Oldie Hartmut Jülke ein 3:1-Übergewicht, ging dafür jedoch im oberen Paarkreuz gegen das überragende SCU-Duo Neumann/Andreas Ledig komplett leer aus. Und da die Gäste zuvor im Doppel nur in Gestalt von Köster/Scholz gepunktet hatten und im unteren Paarkreuz ebenfalls nur einen Zähler einfuhren (Michael Neuhaus zwang Torben Paradies in die Knie), setzte sich Uchte knapp mit 9:5 durch.

Zumindest konnte sich nach der Partie aber das Trostplaster für Bücken sehen lassen. Bäckermeister Andreas Ledig hatte Kuchen mit den Konterfeis sämtlicher MTV-Akteure gebacken, den sich die Gäste auch bis zum letzten Krümel schmecken ließen. Eine feine Geste des Uchters.

SV Marienwerder - TSV Heiligenrode II 8:8: „Es war wieder mehr drin. Genau wie in der Hinrunde hat uns eine 8:5-Führung nicht zum Sieg gelangt“, maulte TSV-Mannschaftsführer Christian Dörner nach dem abermaligen Unentschieden gegen „Angstgegner“ Marienwerder. Gerecht war das Ergebnis allerdings in jedem Fall. Zwar lag Heiligenrode schnell mit 5:3 vorn – hatte bis dato bei knappen Fünfsatzsiegen von Fortanz/Schubert und Werner Schubert aber auch das nötige Quäntchen Glück gehabt. Aus Sicht der Gäste lief also alles wie am Schnürchen. Zumal „Dixi“ Dörner, Uwe Hünnekens und Marc Fortanz – bei Pleiten von Henning Witte sowie Marius Hubert – den Vorsprung sogar auf 8:5 ausbauten. Bereits die Entscheidung? Nicht wirklich. Den Sieg schon vor Augen, scheiterten nacheinander Witte, Schubert und Dörner/Hubert glatt zum 8:8-Endstand.

Dörner atmet nach

9:6-Erfolg tief durch

TSV Heiligenrode II - TuS Gümmer II 9:6: „Zwei extrem wichtige Punkte. Damit haben wir uns endgültig im gesicherten Mittelfeld etabliert“, atmete TSV-Kapitän Dörner nach dem hartumkämpften 9:6 tief durch. Ein Erfolg, an dem „Dixi“ entscheidenden Anteil hatte. Obwohl er beim Stand von 4:5 im Spitzeneinzel gegen Ulrich Wille nach einem 1:2-Satzrückstand auch im vierten Durchgang bereits mit 5:9 zurück lag, rappelte sich Dörner wieder auf und erzwang noch in fünf Sätzen den 5:5-Gleichstand. Ein Sieg mit Signalwirkung für Heiligenrode. Lediglich Witte scheiterte im Anschluss noch an Holger Rohde – alle übrigen Partien entschied der TSV Heiligenrode II mit Glück und Geschick für sich – 9:6.

drö

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