Bezirksligist empfängt motivierte Mörsener zum Nachholspiel

Für Hoya zählt heute nur ein Sieg

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Mörsens Keeper Mark Schröder ist angeschlagen. Einsatz fraglich.

Hoya - Es scheint wie verhext: Fußball-Bezirksligist SG Hoya hat in dieser Saison noch kein Heimspiel gewonnen. Platzt nun heute Abend in der siebten Partie der Knoten? Von der Papierform her müssten die ersten drei Punkte vor heimischer Kulisse eigentlich so gut wie sicher sein, denn um 20.00 Uhr ist der SV Mörsen-Scharrendorf zu Gast.

Doch Achtung! Das Tabellenschlusslicht hat am Sonntag unter seinem neuen Trainer Friedhelm Famulla gerade die ersten drei Punkte eingefahren – und das beim 3:0 in Drakenburg auf beeindruckende Weise.

„Natürlich wird Mörsen eine gewisse Euphorie mitbringen, doch wir müssen dagegenhalten und unsere Qualitäten einbringen“, sagt Hoyas Co-Trainer Florian Steinbach. Dass der SG Hoya heute viele Spieler fehlen, „darf für uns keine Ausrede sein. Wir nehmen die Jungs in die Pflicht, die drei Punkte zu holen“, so der SG-Verantwortliche.

Es dürfte also spannend werden. „Gegen Drakenburg haben die Jungs das richtig gut gemacht. Wichtig ist, dass wir jetzt in Hoya nachlegen, damit der Sieg keine Eintagsfliege war“, sagt Mörsens Coach Famulla: „Wir wollen einen Punkt holen. Am besten natürlich drei, dann sehen wir wieder die Hacken unserer Vorderleute in der Tabelle.“

Dass Hoya zu Hause bislang sieglos ist, sei nicht unbedingt zum Nachteil seiner Mannschaft, so Famulla, doch auf die Negativserie des Gegners allein kann und will sich Mörsen nicht verlassen. „Wir müssen wieder zu dem Spiel finden, das uns in Drakenburg ausgezeichnet hat“, fordert der Mörsener Coach, für den es „keinen Grund gibt, die Mannschaft zu ändern“.

Auf einer Position ist Famulla eventuell aber gezwungen, umzustellen. Torwart Mark Schröder zog sich eine Kapselverletzung zu. Sein Einsatz ist fraglich. Sollte der Keeper ausfallen, würde Thomas Henkel, Stammtorhüter der Zweiten, zwischen die Pfosten gehen. „Wir müssen versuchen, hinten wieder sicher zu stehen, aber auch sicher aus der Abwehr heraus das Spiel aufbauen, um dann unsere Stürmer zu füttern“, gibt Famulla als Marschroute aus.

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