Bezirksliga-Primus verliert ohne Klaus Krabbe 2:9 / SV Kirchweyhe vor Abstieg

Serie reißt nach zwölf Siegen: TV Stuhr patzt in Uchte

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Wehrte vier Matchbälle vom Uchter Jens Heineking ab und verließ die Tischtennis-Platte noch als Sieger: Kirchweyhes Routinier Ralf Bokelmann.

Stuhr - Nun hat es also auch den Klassenprimus TV Stuhr erwischt: Mit 2:9 scheiterte der Spitzenreiter der Tischtennis-Bezirksliga beim SC Uchte und kassierte so nach zuvor zwölf Siegen am Stück die erste Saisonniederlage. Angesichts der TVS-Dominanz allerdings ein leicht zu verschmerzender Schönheitsfehler. Unverändert führen Spitzenspieler Klaus Krabbe und Co. die Tabelle mit sieben Punkten Vorsprung an, so dass Stuhrs Meisterschaft nicht mehr in Gefahr geraten dürfte.

Dagegen kann die SV Kirchweyhe nach der 4:9-Pleite gegen Uchte endgültig für die 1. Bezirksklasse planen: Acht Punkte Rückstand zum Relegationsplatz sind für den Tabellenletzten definitiv nicht mehr aufzuholen.

SC Uchte - TV Stuhr 9:2: Ohne Spitzenspieler Klaus Krabbe und die etatmäßige Nummer fünf Torsten Kandelhard stand Stuhr beim runderneuerten SCU (verstärkte sich zur Winterpause mit dem langjährigen Markloher Verbandsliga-Akteur Andreas Ledig) schnell auf verlorenem Posten. Zwar sorgten Florian Krabbe/Volker Böhner durch ihren Viersatztriumph über Ledig/Kircher noch für einen erträglichen 1:2-Doppelstart, doch im Einzel lief bei den Gästen wenig bis gar nichts zusammen. Mit einer Ausnahme: In drei Sätzen kochte Volker Böhner Uchtes Nummer vier Thomas Kirchner ab und betrieb so zumindest etwas Ergebniskosmetik.

SV Kirchweyhe - SC Uchte 4:9: „Es ist immer die gleiche Leier. Wir halten stets gut mit, aber am Ende steht bei uns nie die Neun“, seufzte SVK-Kapitän Christian Timmermann nach der zwölften Pleite im 13. Spiel. Eine Analyse, die den Nagel auf dem Kopf traf. Obwohl Kirchweyhe mit zwei gewonnenen Doppeln sogar ausgezeichnet aus den Startlöchern kam und den Gästen auch im Einzel alles abverlangte, stand das Kreisteam am Schluss einmal mehr mit leeren Händen da. Dabei war selbst zur „Halbzeit“ noch nichts verloren. Erst zwang SVK-Routinier Ralf Bokelmann nach Abwehr von vier Matchbällen Jens Heineking in die Knie, dann punktete ein bärenstarker Ersatz Clemens Steinberg (für Eckhard Garlich) gegen Matthias Deterding zum 4:5-Anschluss.

Und es wäre sogar noch wesentlich mehr möglich gewesen. Denn: Nach einer 1:3-Niederlage von Jens Nagel im Spitzeneinzel gegen Andreas Ledig hatten es Malte Bode sowie Sven Thöle in der Hand, Uchte zwei heftige Wirkungstreffer zu versetzen und zum 6:6 auszugleichen. Aber wie so oft fehlte den Hausherren das entscheidende Quäntchen Glück. Bode unterlag Oliver Neumann mit 9:11 im fünften Durchgang, und Thöle musste gegen Heineking mit 8:11 im Entscheidungssatz passen – für die SVK der endgültige Knockout.

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