„Die beste Werbung für unseren Verein“

FC Sulingen erneut weit vorn in der Fairness-Wertung

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Andreas Müller von der VGH (hockend, links), Spielausschuss-Chef Michael Steen, Kreisvorsitzender Andreas Henze, Schatzmeister Gerhard Dieckhoff (stehend v. r.) sowie die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Heinz Dumke (2. v. l.) und Peter Miklis (3. v. l.) gratulierten dem FC Sulingen um Trainer Stefan Rosenthal (5. v. r.) und dem stellvertretenden FC-Vorsitzenden Patrick Sarre (l.). 

Sulingen - In der Stimme von Patrick Sarre schwang eine ziemliche Portion Stolz mit, als er zu „seinen“ Bezirksliga-Fußballern vom FC Sulingen sprach. „Vor einem Jahr wurdet ihr als drittfairste Mannschaft aus ganz Niedersachsen ausgezeichnet, jetzt, als 19. auf Landesebene, bekommt ihr wieder eine Ehrung. Eine bessere Werbung kann es für uns als Verein gar nicht geben“, urteilte der stellvertretende Vorsitzende des FC.

Die Tatsache, dass die Drittvertretung vor knapp zwei Monaten als zweitfairstes Team im Südkreis ebenfalls einen Preis bekam, runde das vorbildliche Gesamtbild ab, urteilte Sarre im FC-Vereinsheim, wo die „Erste“ die Prämien für den dritten Platz im Gebiet der VGH-Direktion Nienburg bekam. Dies bedeutete neben dem Pokal an Kapitän Benjamin Barth auch einen 500-Euro-Gutschein für Sportartikel, fünf Bälle vom Versicherer VGH als Sponsor dieses Wettbewerbs – und einen Spielball vom Fußballkreis Diepholz. Sarre lobte ausdrücklich FC-Trainer Stefan Rosenthal für seine vorbildliche Art an der Seitenlinie: „Dieser Preis trägt auch deine Handschrift.“

Ähnlich sah es der Fußballkreis-Vorsitzende Andreas Henze: „Die Tatsache, dass Stefan inzwischen selbst Schiedsrichter ist, kann ein Indiz dafür sein, dass man erkennt, was zu bewegen ist, wenn man sich als Trainer und Mannschaft ordentlich verhält.“ Er zollte den Nordsulingern „allergrößten Respekt, dass ihr es wieder geschafft habt, so weit vorne zu landen“. Die Tatsache, dass er mit dem gesamten geschäftsführenden Kreisvorstand zu der Feierstunde gekommen war, sollte zeigen, welchen Stellenwert dieser Wettbewerb im Verband genieße.

Auch Andreas Müller als Vertriebsleiter „Mitte“ der VGH-Direktion Nienburg freute sich, dass die vorbildliche Art des FC in der vorvergangenen Saison „keine Eintagsfliege“ gewesen sei: „In Sulingen wird das besonders ernst genommen.“ Daher gehe er fast davon aus, im nächsten Jahr wieder mit Pokal und Preisen hierherkommen zu dürfen. Denn dass seine Versicherung den Wettbewerb weiter unterstütze, stehe außer Frage: Erstens passe es gut zum Slogan „Fair versichert“, zweitens zeigten auch Mitbewerber Interesse, diese Aktion des Niedersächsischen Fußballverbands zu fördern.

Trainer Rosenthal hörte das gern. Was sich sein Team für die 500 Euro anschaffen will, wusste er noch nicht. Allerdings deutete Sulingens einstiger Erstherren-Leistungsträger an, dass sich die Fairness auch in puncto Ausstattung lohnte: „So gut ausgestattet waren wir früher nie.“  ck

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