Behrens-Team verkauft sich gut

Beste Offensive der Liga zu viel für Melchiorshausen – 1:4

Kevin Nienstermann (vorne) brachte den TSV nach Zuspiel seines Zwillingsbruders Marvin (Nummer 21) in Führung. - Foto: Diekmann
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Kevin Nienstermann (vorne) brachte den TSV nach Zuspiel seines Zwillingsbruders Marvin (Nummer 21) in Führung.

Bremen - „Unglücklich“ und „ärgerlich“ waren für Melchiorshausen-Trainer Lars Behrens die Stichwörter. Sein TSV verlor die Partie in der Landesliga Bremen gestern beim TuS Komet Arsten mit 1:4 (1:1), ohne dabei eine schlechte Figur abzugeben.

„Am Ende sind wir vielleicht ein bisschen eingebrochen“, gab der 41-Jährige zu: „Aber erst, als die Köpfe nach dem dritten Gegentor runter gegangen sind.“ Das war in der 72. Minute. Bis dahin hielt Melchiorshausen mehr als gut mit der besten Offensive der Liga (41 Tore in acht Spielen) mit und war in der ersten Halbzeit sogar die etwas besere Mannschaft.

Gastgeber Arsten hatte zwar mehr Ballbesitz, doch der TSV stand gut, setzte immer wieder Akzente nach vorne – und ging in der 22. Minute in Führung. Marvin Nienstermann schickte Kevin Nienstermann mit einem langen Ball in den Rücken der Arster Abwehr auf die Reise und sah, wie sein Zwillingsbruder TuS-Torwart Chris-Ole Maaß mit seinem Flachschuss keine Chance ließ. 

„Das 1:0 war verdient“, beurteilte der TSV-Coach: „Wir haben eine starke erste Halbzeit gespielt.“ Trotzdem kassierten die Gäste noch vor dem Seitenwechsel den Ausgleich. Nach einer Ecke für die Melchiorshauser entwickelte sich ein Konter, an dessen Ende Sidarta Ferreira zum 1:1 abschloss (33.). „Das muss besser verteidigt werden“, ärgerte sich Behrens.

Anfang der zweiten Halbzeit erwischte Arsten den TSV auf dem falschen Fuß. Nach einem Einwurf von links wurde der Ball auf den Kopf von Arstens Ramazan Gülac verlängert. Dieser hatte aus kürzester Entfernung kein Problem, einzuköpfen. Auch danach blieben die Melchiorshauser im Spiel – bis zur 72. Minute. Phil Maaß erzielte mit einem direkten Freistoß die Vorentscheidung. Sebastian Seebeck sorgte mit einem Abstauber aus kurzer Distanz noch für das 4:1 für die Platzherren (78.).

„Wir hätten in der ersten Halbzeit auf 2:0 oder sogar 3:0 erhöhen müssen“, befand Melchiorshausens Übungsleiter abschließend: „Und dann fangen wir uns solche Eiertore. Das ist einfach unglücklich und ärgerlich.“  

fs

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