Rehden erwartet morgen Kickers Emden / Brunn vertraut der Erfolgself / Meyer in der Warteschleife

Bernholt: „Wir stehen hinten gut“

Zeigt zurzeit starke Leistungen im defensiven Mittelfeld: Rehdens Maarten Schops (l.). Der 33-Jährige brachte den Tabellenvierten der Oberliga zuletzt beim 2:0 gegen den VfL Oythe mit dem Tor zum 1:0 auf die Siegerstraße.

Kreis-Diepholz - REHDEN (mbo) · Neun Punkte aus drei Spielen nach der Winterpause und dabei nur ein Gegentor zugelassen – bei den Oberliga-Fußballern des BSV Rehden ist vor allem das Defensivverhalten klasse (drittbeste Abwehr). Die Vierer-Kette mit den Innenverteidigern Stefan Bernholt und Lars Schiersand lässt kaum etwas anbrennen. Bereits morgen Abend (Anstoß 19.30 Uhr) wartet auf den BSV Rehden die nächste Bewährungsprobe, denn dann geht’s daheim unter Flutlicht gegen den ehemaligen Regionalligisten Kickers Emden.

Und gegen diesen Gegner hat Rehdens Trainer Uwe Brunn noch selbst gespielt: „Das waren immer richtige Schlachten und tolle Spiele.“ Da es bei den Emdern in der Winterpause personelle Veränderungen (fünf Neuzugänge) gegeben hatte, nahm er am vergangenen Sonntag den Tabellensechsten beim 1:0-Erfolg gegen den VfL Bückeburg noch einmal unter die Lupe. Das Tor des Tages erzielte Andreas Bitter. Der offensive Mittelfeldakteur kam vom aus der Oberliga zurückgezogenen VfL Germania Leer. Bei ihm stehen immerhin schon zehn „Buden“ auf dem Konto. Zu beachten sind aber auch Stürmer Andreas Gerdes-Wurpts (neun Treffer) und Mittelfeldakteur Artur Zimmermann (sieben Tore).

Uwe Brunn will sich gar nicht allzu sehr nach dem Gegner richten: „Wir wollen unsere eigenen Stärken durchsetzen.“ Er vertraut vermutlich der Anfangsformation, die beim 2:0 über den VfL Oythe begonnen hat. Die Vierer-Kette mit Adrian Wagner, Stefan Bernholt, Lars Schiersand und Sören Sandmann funktioniert. „Wir stehen hinten gut, da können wir nicht meckern. Wir sind mit Emden auf Augenhöhe, wollen sie schlagen“, sagt Rehdens Kapitän Stefan Bernholt. Im Hinspiel hatte es beim 2:0-Erfolg bereits geklappt.

Mit Manuel Meyer, mit neun Treffern bester Torschütze beim BSV Rehden, gibt’s eine Alternative für die Vierer-Kette. Der BSV-Coach erklärt, warum der 27-Jährige noch auf seine Chance warten muss: „Manuel ist nach einer Bauchmuskelzerrung erst in der dritten Woche wieder im Training, aber er kommt noch.“ Brunn ist froh, dass er auf einen breiten Kader zurückgreifen kann, denn davon profitiert derzeit auch die „Zweite“ in der Bezirksliga. „Es ist wichtig, dass jeder Akteur bereit ist, auch in der Zweiten zu spielen“, unterstreicht der frühere Torhüter des VfL Osnabrück. So sammeln beispielsweise nach Verletzung oder Krankheit Manuel Meyer, Baya Baya und Christian Hegerfeld Spielpraxis in der Reserve. Sie gehören Gründonnerstag aber zum Kader gegen Kickers Emden.

Bis auf den letztmals gesperrten Benjamin Möllers können die Rehdener aus dem Vollen schöpfen. Im defensiven Mittelfeld ist Maarten Schops genauso gesetzt wie Sergej Dikhtiar und Mehmet Koc im offensiven Bereich. „Sergej und Mehmet spielen gut zusammen“, lobt Uwe Brunn das Duo. Lediglich noch mehr Kaltschnäuzigkeit im Abschluss wünscht er sich von ihnen. So ließen sie gegen den VfL Oythe die eine oder andere Chance ungenutzt.

Brunn rechnet fest mit der Qualifikation für die eingleisige Oberliga, verfolgt aber noch ein weiteres Ziel: „Wir wollen uns in der Rückrunde weiter verbessern.“

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