Publikumsliebling nach Verletzung dabei

Barrier TC bestreitet Heimspiel gegen Berlin mit Massimo Ocera

Die Tennis-Fans erwartet am Sonntag ab 11 Uhr ein echter Leckerbissen: Massimo Ocera, langjähriger Bundesligaspieler und Publikumsliebling des Bremerhavener TV, feiert Heimpremiere bei den Herren 30 des Barrier TC.

Barrien - Nach zwei knappen Niederlagen in den ersten drei Regionalliga-Partien geht es für die Mannschaft um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Gegner ist der bärenstarke SV Reinickendorf 1896 aus Berlin.

Mit der Verpflichtung Oceras landete der BTC im vergangenen Jahr einen echten Coup. Euphorie pur rund um das Team. Kurz vor Beginn der Saison aber folgte der Schock: Die einstige Nummer 380 der ATP-Weltrangliste verletzte sich im Training am Fuß, ein Einsatz ohne Schmerzen war unmöglich. Mit einem Jahr Verspätung feiert der 37-Jährige nun sein Comeback im Norden, nur knapp 90 Kilometer von seiner alten Wirkungsstätte Bremerhaven entfernt. In der Seestadt riss er die Fans über zehn Jahre mit seinem Spiel und seinem Charme von den Sitzen.

„Massimo hilft uns in der aktuellen Situation massiv weiter. Er ist ein Leistungsträger, ein vorbildlicher Mannschaftsspieler und einfach ein großartiger Typ mit wahnsinnigem Fanpotenzial“, sagt Mannschaftsführer Erik Trümpler, der den Fokus aber bewusst nicht nur auf Ocera legt: „Die Liga ist in diesem Jahr extrem ausgeglichen. Jeder Punkt zählt, um nicht plötzlich in Abstiegsnot zu geraten. Deshalb sind alle im Team gefordert, ihre beste Leistung abzurufen.“

Kurze Trainingseinheit in Barrien

Und doch werden die meisten Augen auf Ocera gerichtet sein. Der Italiener landet am Samstag, am frühen Abend steht beim BTC noch eine kurze Trainingseinheit auf dem Programm. An welcher Position der Ex-Profi dann am Sonntag auflaufen wird, verrät Trümpler indes nicht. Vor ihm steht Florian Dill auf der Meldeliste, der am vergangenen Wochenende in der Partie gegen den Rahlstedter THC seinen ersten Einzelsieg feierte.

Gleichwohl ist eines sicher: Auf Dill oder Ocera wartet an Position eins ein mächtiger Gegner. Mit dem topfitten „Sandplatz-Monster“ Timo Fleischfresser, im Jahr 2000 die Nummer 479 der Weltrangliste, reisen die Berliner mit einem der besten Spieler der Liga an. Zwei Tschechen und weitere Top-Spieler vervollständigen das Team aus der Hauptstadt. Nichts also mit Dolce Vita für den BTC und Weinliebhaber Ocera. Auf der Anlage an der Wassermühle wartet ein echter Krimi. Mamma mia!

Rubriklistenbild: © dpa

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