Sonntag Punktspiel und dann Pokal

Bergneustadt im Doppelpack für den SV Werder

Werders Coach Cristian Tamas hofft, dass er seinen Spielern morgen nach guten Bällen oft applaudieren darf. - Foto: Westermann
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Werders Coach Cristian Tamas hofft, dass er seinen Spielern morgen nach guten Bällen oft applaudieren darf.

Bremen - Kurios ist es schon, dass Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen in kürzester Zeit gleich zwei Schlüsselspiele gegen den TTC Schwalbe Bergneustadt ins Haus stehen. Erst am Sonntag um 15 Uhr im Bundesliga-Heimspiel, ehe die Werderaner im Pokal-Viertelfinale erneut Bergneustadt empfangen. Terminiert ist diese Partie zwar noch nicht, doch bis zum 13. November muss die Runde der letzten Acht gespielt worden sein. Die Duelle mit Bergneustadt könnten also über Wohl und Wehe der SVW-Saison entscheiden.

Denn: Bereits Sonntag geht es für die Hanseaten richtig um die Wurst. Während die Gäste mit 6:4-Zählern als Vierter einen Playoff-Platz einnehmen, rangiert Bremen mit 6:6-Punkten drei Plätze dahinter. Mit einem Sieg könnten die Grün-Weißen also Bergneustadt überholen, was laut SVW-Coach Cristian Tamas auch das erklärte Ziel darstellt: „Diese Partie ist für uns extrem wichtig. Auch wenn Bergneustadt ein sehr unbequemer Gegner ist, es wird endlich Zeit für den ersten Heimsieg.“

Positiv für die Hausherren: Bremen steht die „volle Kapelle“ zur Verfügung, sodass Tamas neben dem gesetzten Spitzenspieler Bastian Steger die Qual der Wahl hat. In Neuzugang Gustavo Tsuboi, Florent Lambiet sowie Hunor Szöcs streiten drei Akteure um die beiden freien Einzelplätze.

In die Karten lässt sich Tamas nicht schauen: „Alle sind fit und haben gut trainiert. Jeder kommt also infrage.“ Natürlich typisches „Trainersprech“, aber angesichts der Stärke des TTC sollte Tamas in der Tat genau abwägen, wer am besten zu Bergneustadt passt. Schließlich hat der Tabellenvierte gerade Rekordmeister Borussia Düsseldorf (wenngleich ohne Ausnahmekönner Timo Boll) geknackt und verfügt in Benedikt Duda, dem Ex-Werderaner Paul Drinkhall sowie Alvaro Robles über ein brandgefährliches Trio. Gerade Duda wuchs in der Vergangenheit gegen Bremen stets über sich hinaus. Wiederholt er dies Sonntag, dürfte es eng für den SVW werden. 

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