In Bergneustadt alt ausgesehen

Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen kassiert 2:3-Schlappe

Omar Assar hätte den Bremer Sieg perfekt machen können, verlor aber klar. - Foto: Westermann
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Omar Assar hätte den Bremer Sieg perfekt machen können, verlor aber klar.

Bremen - Bauchlandung für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Beim Tabellenvorletzten TTC Schwalbe Bergneustadt rutschten die Hanseaten gestern mit 2:3 aus und damit vom zweiten auf den dritten Platz.

Trotzdem holte Werder-Coach Cristian Tamas nicht etwa die verbale Keule heraus: „In Bergneustadt haben wir noch nie gewonnen. Irgendwie sehen wir hier immer schlecht aus.“ So auch diesmal: Obwohl Omar Assar die Bremer durch einen hartumkämpften Fünfsatztriumph über Alvaro Robles in Führung schmetterte, lief es für die Grün-Weißen zu keiner Zeit nach Plan. Denn: In neun von zehn Fällen hätte sich Bremens Spitzenspieler Bastian Steger gegen Benedikt Duda anschließend keine Blöße gegeben – doch zum Leidwesen des Favoriten scheiterte er zur Unzeit glatt in drei Sätzen. „Basti steckte noch ein Magen und Darmvirus in den Knochen. Das hat man ihm deutlich angemerkt“, erklärte Tamas den folgenschweren Patzer seiner Nummer eins.

Doch noch war ja eigentlich nichts passiert. Ein Erfolg von Hunor Szöcs gegen den Ex-Werderaner Kamal Achata und alles wäre im Lot gewesen. Einziger Haken an dieser Rechnung: Achanta traf ab dem zweiten Durchgang zum ersten Mal in der Saison jeden Ball und vermöbelte den Bremer Youngster nach Strich und Faden. „So gut habe ich Kamal selten gesehen. Er hat praktisch fehlerfrei gespielt“, staunte Tamas.

Spätestens jetzt stand Bremen mit dem Rücken zur Wand, rappelte sich aber noch einmal wieder auf. Mit seinen letzten Körnern rang Steger in vier engen Sätzen Robles nieder und glich zum 2:2 aus.

Omar Assar geht im letzten Einzel unter

Eine Situation, die Assar eigentlich liebt. Schon häufiger hatte er das Schlusseinzel gewonnen und Werder damit gerettet. Aber nicht gestern. Ohne jede Chance kassierte der Ägypter eine deftige 0:3-Klatsche, sodass Werder mit leeren Händen da stand.

Doch Tamas wollte aus dem 2:3 kein Drama machen: „Natürlich schmerzt die Niederlage. Aber wir haben das Erreichen der Playoffs weiterhin in eigener Hand. Nun müssen wir halt die Ruhe bewahren und nächsten Sonntag Ochsenhausen in die Knie zwingen.“

Wenn es denn so einfach wäre. Natürlich stellt die Niederlage keinen Weltuntergang dar, aber ab jetzt darf sich der SVW keinen weiteren Patzer mehr erlauben. Denn: Bei nur zwei Punkten Vorsprung zum fünften Platz hat Werder die Playoff-Teilnahme keineswegs schon in der Tasche. Es bleibt spannend. 

drö

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