Handball-Frauen-Oberligist HSG Phoenix erwartet heute Abend punktlose SG Findorff

Berger lobt Torhüterin Strauß: „Sie hat einen Lauf“

Spielmacherin Nadine Berger zieht beim Handball-Oberligisten HSG Phoenix die Fäden. Die 31-Jährige will heute mit dem Aufsteiger gegen die SG Findorff den dritten Sieg einfahren. - Foto: Westermann

Twistringen - Optimaler Start für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Phoenix: Nach zwei Partien weisen sie als Aufsteiger 4:0 Zähler auf, können im heutigen Nachholspiel in der Twistringer Sporthalle (Anwurf 20.30 Uhr) gegen die punktlose SG Findorff nachlegen.

In der Favoritenrolle sieht Nadine Berger, Mannschaftsführerin der HSG Phoenix, den Neuling nicht: „Wir unterschätzen keinen Gegner. Die Findorffer haben Oberliga-erfahrene Spielerinnen in ihren Reihen. Das wird ein spannendes Spiel werden.“ Die 31-Jährige, bei der das linke Knie etwas zwickt, gibt sich aber kämpferisch: „Wir wollen die Euphorie mitnehmen und das Spiel auch gewinnen.“ Dabei baut sie auch auf die Heimstärke und die Unterstützung der Zuschauer in Twistringen: Immerhin hat die HSG Phoenix in der vergangenen Landesliga-Saison alle Heimspiele gewonnen und entschied auch die erste Oberliga-Begegnung daheim gegen den TV Oyten II mit 30:23 für sich.

Die SG Findorff verlor auswärts beim BV Garrel (18:26) und beim Elsflether TB (19:28), muss jetzt zum dritten Mal in Folge in fremder Halle ran. Das ist sicherlich ein Nachteil für die Gäste. Doch müssen erst einmal die 60 Minuten gespielt werden.

„Die SG Findorff bringt einige Fans mit, das dürfte ein enges Spiel werden“, sagt Stefan Honscha, Co-Trainer bei der HSG Phoenix. Für Coach Thomas Reinberg ist es ein besonderes Spiel, denn es geht gegen seinen Ex-Verein.

„Unsere Deckung muss stehen“

Die Gastgeberinnen haben bei der Trainingseinheit am Dienstag noch einmal das Umschalten von Angriff auf Abwehr und umgekehrt geübt. „Unsere Deckung muss stehen“, weiß Berger, die sich aber nicht zu sehr mit dem Tabellenzwölften beschäftigen will: „Wir müssen unseren eigenen Stiefel durchziehen, konzentriert spielen.“ Sie bildet mit Lena Hedtke den Mittelblock der 6:0-Formation. Auf den Halbpositionen decken Christina Lehmkuhl und Jana Helms. Im Tor bleibt Kristina Strauß nach ihren starken Leistungen in den beiden ersten Spielen gesetzt. „Sie hat einen Lauf“, lobt Berger die Torhüterin. Fortschritte sieht die Spielmacherin auch bei der halblinken Rückraumakteurin Jana Helms: „Sie hat einen Sprung nach vorn gemacht.“

Der amtierende Landesliga-Meister verfügt nicht nur über eine eingespielte erste Sieben, sondern kann jederzeit durchwechseln, ohne dass es einen Bruch im Spiel gibt. Beispiel: Geht Berger auf die Bank, dann übernimmt in der Rückraummitte Maria Lehmkuhl ihren Part. Die Ausgeglichenheit ist sicherlich ein Plus bei der HSG Phoenix. Der Tabellenzweite wird heute alles in die Waagschale werfen, um auch das dritte Spiel erfolgreich zu absolvieren. 

mbo

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