„Kein schönes Spiel“

Handball-Frauen-Oberliga: HSG Phoenix macht in Oyten zu viele Fehler

War gestern mit sieben „Buden“ beste Werferin bei der HSG Phoenix: Rückraumspielerin Christina Lehmkuhl (M.). Der Handball-Oberligist verlor beim TV Oyten II mit 22:31. - Foto: G. Müller
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War gestern mit sieben „Buden“ beste Werferin bei der HSG Phoenix: Rückraumspielerin Christina Lehmkuhl (M.). Der Handball-Oberligist verlor beim TV Oyten II mit 22:31.

Oyten - Vierte Niederlage in Folge: Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Phoenix unterlagen gestern beim Tabellenneunten TV Oyten II mit 22:31 (11:14). „Das war kein schönes Spiel, mit vielen technischen Fehlern. Wir haben aber verdient verloren“, urteilte Thomas Reinberg, Trainer bei der HSG Phoenix.

Leistungsträgerin Nadine Berger fiel mit mehrfachem Bänderriss im linken Sprunggelenk verletzt aus. Im Spiel musste bereits nach zwei Minuten Rückraumakteurin Jana Helms aufgrund von Knieproblemen passen. „Diese beiden Ausfälle haben wir nicht kompensieren können“, unterstrich Reinberg.

In der Anfangsphase glich Mareen Kunze (5/5) mit verwandeltem Strafwurf zum 3:3 (8.) aus. Sie verkürzte mit einem weiteren Siebenmeter auf 4:5 (11.). Danach war es zunächst einmal mit der Herrlichkeit der Gäste vorbei. Ein Durchhänger führte zum 5:11 (19.). „Wir haben klare Chancen vergeben“, monierte der 52-Jährige. So versiebte beispielsweise Kunze gleich drei Siebenmeter.

Der Tabellenelfte fing sich jedoch wieder. Christina Lehmkuhl mit drei Treffern und Kunze per Strafwurf verkürzten auf 9:11 (23.). Bis zum 10:12 (25.) änderte sich am Zwei-Tore-Rückstand nichts, ehe Jana Stoffel (5) mit einem Doppelpack auf 14:10 (27.) erhöhte.

Nach dem Wechsel blieb die HSG Phoenix nach einem Treffer von Lina Horstmann bis zum 13:16 (32.) auf Tuchfühlung, ehe eine weitere Schwächephase Folgen hatte. Mit einem 5:0-Lauf zog der TV Oyten II mit den beiden Haupttoschützinnen Susanne Tauke (6) und Jasmin Johnnesmann (6/3) auf 21:14 (45.) davon. „Das war der Knackpunkt“, sagte Reinberg. Er nannte Gründe, weshalb die HSG Phoenix nicht mehr herankam: „Zum einen haben wir zu viele technische Fehler im Angriff gemacht, zum anderen sind uns einige individuelle Fehler in der Abwehr unterlaufen.“ Es blieb beim Sieben-Tore-Rückstand. So traf beispielweise Lale Kuhangel zum 20:27 (57.). In der letzten Minute legten Oytens Jessica Radziej und Jahne Wendt zum 31:22 nach. Mit Berger und Helms wäre sicherlich ein besseres Ergebnis möglich gewesen. 

mbo

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