Berger erwartet griffiges Spiel

Phoenix hat mit nächstem Gegner noch eine Rechnung offen

Christina Lehmkuhl (am Ball) hofft gegen Friedrichsfehn ihre Leistung aus dem Hinspiel wiederholen zu können. - Foto: G. Müller
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Christina Lehmkuhl (am Ball) hofft gegen Friedrichsfehn ihre Leistung aus dem Hinspiel wiederholen zu können.

Petersfehn - Dass nach einem Sieg alles etwas leichter von der Hand geht, zeigte sich im ersten Training der Oberliga-Handballerinnen der HSG Phoenix. „Die Stimmung war gelöster, und natürlich hat es auch mehr Spaß gemacht als nach einer Niederlage“, berichtet Mannschaftsführerin Nadine Berger.

Tabellarisch hat sich durch den Last-Minute-Sieg über Altenwalde zwar nicht viel getan, aber der Rückstand auf die direkte Konkurrenz beträgt nur noch einen Zähler. Also alles eitel Sonnenschein? Berger tritt da deutlich auf die Euphoriebremse: „Nur weil wir jetzt einmal gewonnen haben, heißt das nicht, dass dadurch jetzt ein Schalter umgelegt wurde.“

Die Skepsis der Leistungsträgerin mag auch mit dem Auswärtsspiel bei der starken SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn (Anwurf: Samstag, 19.30 Uhr) zu tun haben. Der Aufsteiger aus der Landesliga hat sich in der neuen Spielklasse mehr als nur etabliert und belegt einen hervorragenden dritten Platz – nur zwei Punkte hinter Tabellenführer BV Garrel.

Zwei Leistungsträgerinnen fallen aus

Phoenix ist in dieser Partie also auf keinen Fall Favorit. „Es wird trotzdem ein sehr griffiges Spiel werden“, prophezeit Berger vor dem Hintergrund der Vorkommnisse rund um das knapp verlorene Hinspiel in heimischer Halle (28:30). Damals hatte Friedrichsfehn eine nicht spielberechtigte Akteurin eingesetzt. Die HSG legte nach Spielende Protest gegen die Wertung der Begegnung ein. Diesem wurde nach einigem Hin und Her aber schlussendlich nicht stattgegeben – zwei fehlende Zähler, die dem Punktekonto sicher gut zu Gesicht stehen würden.

„Wir fahren da hin, um uns achtbar aus der Affäre zu ziehen – vielleicht ist am Ende ja noch mehr drin“, hält sich Berger mit Kampfansagen dennoch zurück. Schließlich muss Phoenix mit Lena Hedtke und Jaqueline Hanke erneut den Ausfall zweier Leistungsträgerinnen verkraften. Umso mehr wird es auf Spielerinnen wie die Kapitänin selbst oder die im Hinspiel mit sieben Treffern überzeugende Rückraumakteurin Christina Lehmkuhl ankommen, um dem Kontrahenten Paroli bieten zu können.

ntr

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