Brinkum 3:3 gegen FC Sparta Bremerhaven / Cordes und Krefta eigentlich außen vor

Berg- und Talfahrt mit überraschenden Torschützen

Brinkum - Von Gerd TöbelmannNach dem aufregenden Spiel musste Jörg Bender erst einmal durchpusten. Dann meinte der Co-Trainer des Fußball-Bremen-Ligisten Brinkumer SV nach dem gestrigen 3:3 (1:0) im Heimspiel gegen den FC Sparta Bremerhaven nur knapp: „Geht in Ordnung. Bremerhaven war vor der Pause besser, wir danach.“

Als Ersatzmann für den urlaubenden Chef Frank Thinius musste Bender durch ein Wellenbad der Gefühle. Hinterher konnte sich „Jogi“ aber auf die Fahne schreiben lassen, mindestens zweimal die richtige Personalentscheidung getroffen zu haben.

Das fing schon vor dem Match an, als der für die Startelf vorgesehene Dennis Offermann 25 Minuten zu spät am Treffpunkt erschien – und sich zunächst auf der Bank wiederfand. Der unverhofft zu seinem Einsatz gekommene Tobias Cordes bedankte sich dafür in der 29. Minute mit einem Kracher und jagte das Spielgerät nach Ablage von Marcel Dörgeloh per Vollspann zum 1:0 in die Maschen. Das war bis dahin eine eher glückliche Führung, denn die Gäste hatten mehr vom Spiel, waren aber nicht zielstrebig genug.

Nach der Pause drehte der FC das Match zunächst um. Christian Zimmermann (48./nach Fehler von Jürgen Heijenga) und Nikolai Galvas (56./Heber ins lange Eck) brachten die Seestädter mit 2:1 in Führung.

Da wurde es langsam Zeit zum zweiten Personal-Coup. Dauer-Torschütze Dennis Krefta sollte wegen Oberschenkelproblemen eigentlich geschont werden, doch Bender warf den Ex-Huchtinger dennoch in die Schlacht. „Dennis hat sich gut warmgemacht und signalisiert, dass es geht. Ich selbst war eher skeptisch, habe dem Wechsel aber zugestimmt“, erklärt Bender. Vom Ergebnis her keine schlechte Entscheidung, denn in der 75. Minute glich der Neuzugang aus der Drehung heraus zum 2:2 aus.

Jetzt stand die Partie auf des Messers Schneide – und schien sich in der 85. Minute in Richtung der Bremerhavener zu neigen, denn Galvas packte wieder seinen Heber aus und traf zum 3:2. Dabei sah nicht nur der (zu) weit vor seinem Kasten postierte BSV-Keeper Niklas Frank schlecht aus. Nein, auch Innenverteidiger Esin Demirkapi trug eine Mitschuld, verlor zuvor das Duell gegen Galvas. Frank jedoch wehrte sich verbal: „Mir wird immer gesagt, dass ich hoch stehen soll, aber jetzt wird wohl ein Sündenbock gesucht.“ Jörg Bender jedenfalls meingte, „dass Niklas beim zweiten Heber zu weit vorm Tor stand. Das war nicht nötig, weil vor ihm viele Leute postiert waren.“

Nur 60 Sekunden nach dem Rückstand durfte Brinkum dann wieder jubeln. Nach einem Handspiel von Tarek Chaaban behielt Youngster Dimitri Khoroshun (20) vom Punkt die Nerven, guckte sich FC-Keeper Muharrem Gülec aus und schob den Ball zum 3:3-Endstand in die Maschen.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Was Hobbyköche über die Schwarzwurzel wissen sollten

Was Hobbyköche über die Schwarzwurzel wissen sollten

Bin ich gegen Corona immun? Jetzt mit dem Corona-Antikörper-Selbsttest herausfinden

Bin ich gegen Corona immun? Jetzt mit dem Corona-Antikörper-Selbsttest herausfinden

15 Ratsmitglieder in Weyhe verabschiedet

15 Ratsmitglieder in Weyhe verabschiedet

Meistgelesene Artikel

„Das kann doch gar nicht sein“

„Das kann doch gar nicht sein“

„Das kann doch gar nicht sein“
„Wie in einem schlechten Film“

„Wie in einem schlechten Film“

„Wie in einem schlechten Film“
Auf der Jagd nach der „Torjägerkanone“: Safi stellt Harnik in den Schatten

Auf der Jagd nach der „Torjägerkanone“: Safi stellt Harnik in den Schatten

Auf der Jagd nach der „Torjägerkanone“: Safi stellt Harnik in den Schatten
Sebrantke siegt beim Marathon mit Handschuhen

Sebrantke siegt beim Marathon mit Handschuhen

Sebrantke siegt beim Marathon mit Handschuhen

Kommentare