Am Montag startet Ristedter Fußball-Turnier

19. „Württemberg-Cup“: Bender will mit Brinkum unbedingt ins Finale

+
Seckenhausen-Coach Dirk Hofmann freut sich besonders aufs Spiel gegen Stuhr.

Ristedt - Von Gerd Töbelmann. In zwei Tagen geht es wieder los: Das seit Jahren beliebteste Fußball-Vorbereitungsturnier im Kreis Diepholz öffnet erneut seine Pforten. Bereits zum 19. Mal findet auf dem Sportplatz des TSV Ristedt der „Württemberg-Cup“ statt, wobei dem Sieger 500 Euro winken.

Den Anfang machen am Montag die Partien der Gruppe A. Zunächst trifft der SV Heiligenfelde auf den TuS Sulingen (18.45 Uhr) – danach stehen sich der Brinkumer SV und der TuS Sudweyhe (20.15) gegenüber. In der Vorrunde beträgt die Spielzeit zweimal 35 Minuten. Als Titelverteidiger geht der achtmalige Cup-Sieger Bremer SV (Bremen-Liga) ins Rennen.

Gr. A, Brinkumer SV

Brinkums neuer Manager Jörg Bender redet nicht lange herum: „Wir wollen das Finale erreichen. Im vergangenen Jahr war unser Auftritt nicht so toll.“ Darüber hinaus genießt das Turnier bei Bender höchste Priorität: „Bevor ich in Ristedt absage, muss schon viel passieren. Dort passt einfach alles zusammen.“ Obwohl die Koordination in diesem Jahr besonders schwer ist, denn der Bremen-Liga-Meister wird auch noch das besser besetzte Turnier in Elsdorf spielen und trifft dort am Montag auf den Regionalligisten FC St. Pauli II. „Wir werden unser bestes Team nach Elsdorf schicken, aber auch in Ristedt noch eine passable Mannschaft stellen“, verspricht Bender.

Gr. A, TuS Sulingen

Der Oberliga-Absteiger gilt als Mitfavorit um den Einzug in die Endrunde. Und genau das ist auch das Ziel von Trainer Maarten Schops: „Wir wollen natürlich bis zum Schluss dabei sein.“

Im vergangenen Jahr stand der TuS-Auftritt unter keinem guten Stern, denn neben einigen Verletzungen kam der Termindruck wegen des NFV-Pokals noch hinzu. Zumindest Letzteres ist jetzt nicht gegeben. Grund: Sulingen startet als Landesligist im Bezirkspokal, und der beginnt erst mehr als eine Woche nach dem Ristedter Finale. „Obwohl der Aufwand doch recht groß ist, wären wir auch als Oberligist gekommen, denn das Turnier ist perfekt organisiert. Zudem hat man auch in der Gruppe immer ordentliche Gegner“, sagt Schops.

Gr. A, SV Heiligenfelde

Im vergangenen Jahr ließ der SV Heiligenfelde mit dem Erreichen des Finales aufhorchen. „Das jetzt wieder als Ziel auszugeben, wäre etwas vermessen“, meint Heiligenfeldes Mittelfeldmann Tobias Dickmann, der jetzt nur noch Spieler ist und als Coach von Torben Budelmann abgelöst wurde.

Tobias Dickmann stand im vergangenen Jahr mit dem SVH im Finale.

Etwas kurios ist dabei schon, dass der Bezirksligist exakt auf die Teams aus dem Jahr 2017 trifft. „Unsere Neuzugänge haben gegen die guten Teams die Gelegenheit, sich beim Trainer zu beweisen. Insgesamt freuen sich alle darauf. Da geht es auch ums Prestige“, so Dickmann.

Gr. A, TuS Sudweyhe

Lobt das tolle Ambiente in Ristedt: Sudweyhes Trainer Christian Mach. 

„Zusammen mit Heiligenfelde geht es für uns wohl nur um die Gruppenplätze drei und vier“, meint TuS-Coach Christian Mach. Dennoch kommen er und sein Team gern nach Ristedt, „denn die Atmosphäre ist toll und die Organisation perfekt“. Zudem freut sich Mach darauf, seinen ehemaligen Spieler Calvin Helms zusammen mit dessen Bruder Bastian im Brinkumer Trikot zu sehen.

Gr. B, TSV Melchiorsh.

Melchiorshausens Trainer Lars Behrens hat sportlich keine großen Erwartungen.

Die ganz großen sportlichen Erwartungen hat Trainer Lars Behrens nicht: „Wir sind erst seit einer Woche wieder im Training. Da kann man nicht viel erwarten.“ Allerdings freut sich „Latte“ schon auf das Ambiente: „Es macht immer wieder Spaß in Ristedt. Auch die Spieler schwärmen von diesem Turnier.“

Gr. B, Bremer SV

Der vielfache Bremer Meister hat eine Chaos-Saison hinter sich, in der sich in der Winterpause die halbe Mannschaft nach Querelen mit der Vereinsführung vom Acker machte. Unter diesen Voraussetzungen war die Titelverteidigung Utopie. Jetzt soll Ex-Zweitligaspieler Ralf Voigt, der zuletzt als sportlicher Leiter beim Regionalligisten VfB Oldenburg tätig war, den Neuaufbau als Trainer begleiten. Da spielt das Ristedter Turnier eine eher untergeordnete Rolle. „Ich weiß, dass wir dort mindestens drei Spiele haben. Im Mittelpunkt steht ganz klar der Testcharakter, denn wir haben 14 neue Spieler“, erklärt der 51-Jährige, der mit dem BSV den Bremen-Liga-Titel und danach den Regionalliga-Aufstieg anstrebt.

Gr. B, TV Stuhr

Erstmals gehen die Stuhrer nach dem Bezirksliga-Titel als Landesligist ins Rennen. Trainer Stephan Stindt hat eine klare Erwartung: „Wir wollen vier Spiele haben.“ Soll heißen: Der TVS wird in der Gruppe mindestens Zweiter und qualifiziert sich damit für die Endrunde am 20. Juli mit den Spielen um Platz eins oder drei. Zusammen mit dem Bremer SV zählt Stuhr zu den Favoriten auf den Gruppensieg. „Ich bin mal gespannt, wie stark der BSV nach dem Umbruch wirklich ist“, so Stindt, der mit seinem Team am 16. Juli gegen den Bremer SV ran muss. Aber auch das Gemeinde-Derby gegen Seckenhausen ist für ihn ein Turnier-Highlight.

Gr. B, TSG Seckenh.-F.

Wie Stindt freut sich auch TSG-Trainer Dirk Hofmann besonders auf das Gemeinde-Derby am Donnerstag gegen Stuhr: „In den Punktspielen kommt es nach deren Aufstieg ja nicht mehr dazu. Schön, dass es in Ristedt klappt.“ Schön findet Hofmann auch, dass er sich in dieser Zeit nicht um Testspielgegner kümmern muss: „Das ist eine feine Sache. Klasse ist auch, dass man immer viele Leute trifft, die man länger nicht gesehen hat.“

Das könnte Sie auch interessieren

Bedrückende Bilder: Das blieb nach dem verheerenden Brand von Thomas Gottschalks Villa übrig

Bedrückende Bilder: Das blieb nach dem verheerenden Brand von Thomas Gottschalks Villa übrig

Die üppigen Gehälter von Neuer, Müller & Co. 2018

Die üppigen Gehälter von Neuer, Müller & Co. 2018

Jugend-Stil und Tempo: 3:0 gegen Russland macht Hoffnung

Jugend-Stil und Tempo: 3:0 gegen Russland macht Hoffnung

Ausbildungsmesse an den BBS Rotenburg - der Donnerstag

Ausbildungsmesse an den BBS Rotenburg - der Donnerstag

Meistgelesene Artikel

Torschütze Niemeier narrt die Nordsulinger

Torschütze Niemeier narrt die Nordsulinger

HSG Barnstorf/Diepholz II gibt 21:17 noch aus der Hand – 27:28 gegen ATSV Habenhausen II

HSG Barnstorf/Diepholz II gibt 21:17 noch aus der Hand – 27:28 gegen ATSV Habenhausen II

Wagenfeld statt Ventspils: Tormaschine Roman Esanu ist jetzt topfit

Wagenfeld statt Ventspils: Tormaschine Roman Esanu ist jetzt topfit

Zehntes Helmerking-Tor fällt zu spät – 33:34

Zehntes Helmerking-Tor fällt zu spät – 33:34

Kommentare