Trotz der Offensivschwäche: Brinkums Co-Trainer warnt vor SV Türkspor

Bender gibt den Mahner

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Hinter dem Einsatz von Dennis Mertgen (Mitte) beim Spiel seines Brinkumer SV beim SV Türkspor steht derzeit noch ein Fragezeichen. Der Offensivmann laboriert an einer Fiebererkrankung.

Brinkum - Vor dem Fußball-Duell des Brinkumer SV beim SV Türkspor scheinen die Rollen klar verteilt. Schließlich tritt der ungeschlagene Tabellensechste gegen ein Heim-Team an, das bisher erst ein Saisontor erzielt hat. Doch Brinkums Co-Trainer Jörg Bender gibt vor der Partie den Mahner: „Türkspor hat Leute dabei, die immer in der Lage sind ein Tor zu schießen.“

Deshalb setzt Bender zunächst darauf, dass sein Team defensiv geordnet steht und Geduld beweist. „Es verlangt niemand, dass wir bereits nach einer halben Stunde mit 3:0 führen müssen.“ Vor allem die „unorthodoxe Spielweise“ des SV Türkspor gelte es zu beachten. „Sie rennen oft mit fünf Mann vorne an und stehen hinten mit fünf Leuten. Deshalb müssen wir darauf achten, dass wir in der Defensive nie in Unterzahl geraten“, fordert Bender. „Ansonsten laufen wir schnell Gefahr, ins offene Messer zu laufen.“

Diese Mahnungen und Warnungen kommen nicht von ungefähr. Schließlich weiß Brinkums Co-Trainer, dass die sechs Gegentreffer in den vergangenen beiden Saisonspielen des Guten zu viel waren, um dauerhaft Punkte einfahren zu können. Deshalb hat es zunächst Priorität, defensiv nicht viel zuzulassen.

Trotzdem weiß Brinkums Co-Trainer auch, dass „wir unstrittig der Favorit in dieser Partie sind“. Das liegt auch an Neuzugang Dennis Krefta. Der 21-Jährige sollte vergangene Woche aufgrund von Oberschenkelproblemen beim 3:3 gegen FC Sparta Bremerhaven geschont werden, wurde dann aber doch eingewechselt und erzielte prompt sein viertes Saisontor. Damit hatte Krefta wieder einmal gezeigt, dass der kantige Stürmer für die Blau-Weißen innerhalb kürzester Zeit zu einer Konstanten geworden ist.

Nach der Fuß-Operation von Kapitän Jannik Bender gilt es allerdings den Ausfall eines Leistungsträgers zu kompensieren. Dazu kommt das Riesen-Pech von Ole Strangmann. „Er ist bei uns auf dem Pisselacker umgeknickt und hat sich ein Kreuzbandriss zugezogen. Vielen Dank nochmal an die Gemeinde Stuhr“, sagte ein angefressener Jörg Bender. Auch hinter dem Einsatz von Dennis Mertgen (Fiebererkrankung) steht derzeit noch ein Fragezeichen. · wie

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