Wichtiges Heimspiel gegen Hastedt

Beljic verlängert die Verletztenliste von Barnstorf

Barnstorfs Rückraumakteur Stefan Beljic (r.) fällt am Freitag mit einer Leistenzerrung aus.

Barnstorf - Zehnter gegen Zwölfter, 8:14 gegen 6:16 Punkte: Das Kellerduell der Handball-Oberliga zwischen der HSG Barnstorf/Diepholz und der SG HC Bremen/Hastedt Freitag Abend (20.00 Uhr) in der Diepholzer Mühlenkamphalle ist zweifellos eine enorm wichtige Partie – für beide Teams. HSG-Coach Dag Rieken spricht sogar von einem „Vier-Punkte-Spiel“ und fordert nach dem Sieg in Cloppenburg: „Wir wollen und müssen auf jeden Fall nachlegen. Ein Selbstläufer wird das aber nicht.“

Anders als zuletzt, sind die Barnstorfer diesmal – auch wegen des Heimvorteils – leicht favorisiert. „Alle erwarten, dass wir gewinnen. Damit müssen wir klarkommen“, sagt Rieken. Besondere Gefahr beim Gegner, einer „ganz jungen Truppe, die gerne offensiv deckt“, gehe von Linkshänder Jan Ole Harting (51 Tore) sowie den Fietze-Brüdern Ole (49) und Felix (23) aus. Hastedts Spielertrainer Marten Franke wird dagegen wegen eines Achillessehnenrisses nicht spielen können. „Das ist deren bester Mann“, findet Rieken.

Im eigenen Team gibt es ebenfalls wieder einige Ausfälle. Kamil Chylinski, Martin Golenia und Cedric Quader werden wegen ihrer Verletzungen noch länger fehlen. Auch Linksaußen Lars von Kamp muss mit lädiertem Fuß weiterhin passen. Neu: Stefan Beljic verlängert die Verletztenliste. Der serbische Rückraumakteur kann wegen einer Leistenzerrung nicht mitwirken. Er bekam vom Arzt eine Pause verordnet. Dafür stehen die in Cloppenburg fehlenden Saulius Liutikas, Piet Gerke und Marko Pernar wieder zur Verfügung. Wer im halblinken Rückraum für Beljic beginnt, weiß der 49-jährige HSG-Coach noch nicht.

Interessant wird sein, wen Rieken beim Anwurf ins Tor stellt. Die etatmäßige Nummer eins, Donatas Biras – oder Frederik Hohnstedt, der in Cloppenburg durchspielte und mit einer blitzsauberen Leistung Pluspunkte sammelte. „Wenn ,Freddy‘ so spielt, wird er entsprechend seine Zeit bekommen“, sagt Rieken. Ob von Anfang an, bleibt noch offen – womöglich bis Freitag um kurz vor acht. „Ich habe die Qual der Wahl“, betont Rieken und gibt preis: „Bei den Torhütern entscheide ich meistens ganz spät, manchmal erst nach dem Auwärmen – und dann oft nach meinem Bauchgefühl.“

„Wir müssen ganz einfach mit der gleichen Einstellung und vor allem Effektivität agieren wie zuletzt gegen Cloppenburg, dann werden wir auch das Hastedt-Spiel siegreich gestalten. Wir dürfen uns aber nicht vom Ausfall von Franke blenden lassen. Hastedt ist eine taktisch sehr gut ausgebildete Truppe mit einem ganz starken Gegenstoß, den gilt es am Freitag zu unterbinden“, betont Hohnstedt.

mr/mbo

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