Jankowski schießt Uphusen ins Finale

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In dieser Szene kann sich Sulingens quirliger Angreifer Salam Garaf (re.) gegen Uphusens Marvin Osei durchsetzen.

Ristedt - Von Gerd Töbelmann. Das war das bisher mit Abstand beste Spiel im ganzen Wettbewerb beim 15. Ristedter Fußball-Turnier um den „Württemberg-Cup“.

Eine seiner ersten Amtshandlungen führte Andreas Henze (rechts), den seit Samstag neu gewählten Chef des Fußball-Kreises Diepholz, nach Ristedt. Dort zeichnete er drei Vereinsmitglieder des TSV für ihren ehrenamtlichen Einsatz aus. Die silberne Ehrennadel des NFV-Kreises Diepholz erhielten (v.l.) Henry Stöver, Günter Schlottmann und Heinfried Hoops.

Vor 250 Zuschauern holte sich Oberligist TB Uphusen durch ein 2:1 gegen Vorjahres-Finalist TuS Sulingen (Landesliga) gestern Abend den Gruppensieg und steht damit am Freitag im Finale gegen den Bremen-Ligisten und Titelverteidiger Brinkumer SV. Die Sulinger bestreiten um 18.30 Uhr gegen Stuhr das Spiel um Platz drei. In einer weiteren, bedeutungslosen Partie der Gruppe B trennten sich die beiden Bezirksligisten SV Heiligenfelde und TSV Bassum mit 1:1.

SV Heiligenfelde - TSV Bassum 1:1 (0:0): Bassums Coach Thomas Langreder hatte schon vor der Partie gesagt, „dass ich dieses Spiel eigentlich nicht so toll finde.“ Grund: Am 3. August treffen beide Teams in der ersten Runde des Bezirkspokals in Heiligenfelde erneut aufeinander. Kollege Frank Fischer ist das wurscht: „Bezirkspokal ist nur ein weiterer Test. Ansonsten ist mir dieser Wettbewerb nicht so wichtig.“

Gegen Bassum konnte sich sein Team etliche Male bei Keeper Christian Gerlach bedanken, dass die Null stand. Gegen Leonardo de Almeida Nobre (20.), Stefano Mancuso (39.) und auch Oliver Meyer (51.) rettete er glänzend. Aber dann: Auf der anderen Seite erzielte Björn Isensee mit feinem Lupfer das 1:0 (55.) für den SVH. Danach war wieder Gerlach gegen Roman Seidel in höchster Not gefordert (64.). Eine Minute vor dem Abpfiff passierte es dann doch: Freistoß-Spezialist Tobias Cordes zirkelte die Kugel aus 20 Metern zum mehr als verdienten 1:1 ins Netz.

TuS Sulingen - TB Uphusen 1:2 (1:0): „Eigentlich hatte ich ein gutes Gefühl, aber leider haben wir nach dem 1:1 zwei Großchancen nicht genutzt“, erklärte Sulingens Coach Walter Brinkmann.

Beide Mannschaften schenkten sich von der ersten Minute an nichts. Sulingen war im Spiel nach vorn etwas griffiger. Kein Wunder, denn ein Sieg war für das Freitags-Finale zwigend nötig. Schon nach fünf Minuten trug der Einsatz Früchte: TB-Keeper Ercan Ates kam gegen Mehmet Koc zu spät – Elfmeter. Manuel Meyer vollstreckte locker zum 1:0. In der 15. Minute hätte es eigentlich 2:0 stehen müssen, doch ein reguläres Tor von Bogdan Golgot wurde auf Anweisung der schlecht postierten Assistentin Svenja Exner (Seckenhausen) durch Schiri Christian Hoyer (Dreye) nicht gegeben. Dabei hatte der Ball die Torlinie nach dem Klatschen an die Unterkante der Latte klar überschritten.

Im zweiten Abschnitt war Uphusen aggressiver. „Und genau das habe ich in der Halbzeit gefordert“, sagte TBU-Trainer Andre Schmitz. Denis Spitzer markierte nach Flanke von Benjamin Titz das 1:1 (46.). Danach kamen die Szenen, die Brinkmann meinte. Koc traf zunächst den Außenpfosten (54.) und scheiterte wenig später freistehend an Ates (59.).

Das rächte sich, denn in der 64. Minute schoss der vom Bremer SV gekommene Mirko Jankowski sein neues Team mit dem 2:1 ins Finale. „Aufgrund der zweiten Halbzeit ist unser Sieg verdient“, bilanzierte Schmitz, der ankündigte, einige Spieler am Freitag zu schonen, „denn wir spielen am Sonntag im NFV-Pokal gegen Oldenburg.“

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