Beim Heimwettkampf Meisterschaft in Regionalliga Nord unter Dach und Fach gebracht / Schwettmann strahlt

Bassums Bogensportler feiern Aufstieg

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Das ist die erfolgreiche Regionalliga-Mannschaft des SV Bassum von 1848 (vorn v. l.): Betreuerin Stephanie La Fléche, Jana Lemke, Trainerin und Schützin Sandra Oostinga sowie hinten von links: Mannschaftsführer Gerhard Schwettmann, Lüder Mohrmann, Anita Tadken (Schussauswertung), Marcel Schwettmann und Patrick Thiermann. Es fehlen Fabian Martens und Aaron Niemann.

Bassum - Großer Jubel bei den Recurve-Bogensportlern des SV Bassum von 1848: Mit acht Punkten Vorsprung sicherten sie sich in der Regionalliga Nord die Meisterschaft und schafften damit den Aufstieg in die zweite Bundesliga Nord. „Wir haben uns von Wettkampf zu Wettkampf gesteigert“, strahlte ein glücklicher Gerhard Schwettmann, Mannschaftsführer des SV Bassum von 1848, der beim Heimwettkampf auch im organisatorischen Bereich alle Hände voll zu tun hatte.

Doch die Strapazen zahlten sich aus, denn die junge Gastgeber-Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren holte zum Abschluss noch einmal 12:2 Zähler und freute sich am Ende mit dem Trainer-Gespann Gabriele Schwettmann und Sandra Oostinga über den Triumph. Sowohl Christian Porsch, Bürgermeister der Stadt Bassum, als auch Wilhelm Bäker, Ex-Bürgermeister und jetziger Präsident des Bezirksschützenverbandes Grafschaft Hoya, sowie Frank Poppe, Vorsitzender des SV Bassum von 1848, und Sportleiter Jens Voß fieberten in jedem Match in der kleinen Halle am Hallenbad mit. Auch sie freuten sich am Ende über den Aufstieg.

Kampfrichter Axel Heemann, Landesbogenreferent des Nordwestdeutschen Schützenbundes (NWDSB), überreichte bei der Siegerehrung einen Glaspokal an Gerhard Schwettmann. Bei einem gemeinsamen Essen beim Griechen in Bassum stießen Bogensportler und Verantwortliche mit einem Bierchen auf den Gewinn der Meisterschaft an. Nach neunstündigem Einsatz wirkte auch der 57-Jährige erleichtert: „Ich stand voll unter Strom.“

„Wir sind mit einem flauen Gefühl in die Saison gestartet, denn zum Auftakt in Walsrode standen uns nur drei Schützen zur Verfügung“, sagte Gerhard Schwettmann rückblickend. Topschütze Lüder Mohrmann musste wegen Schulterproblemen passen. Aaron Niemann absolvierte ein Auslandssemester in Estland, und Marcel Schwettmann war krank. Jana Lemke, Fabian Martens und Patrick Thiermann hielten durch, schlossen den ersten Wettkampf mit 9:5 Punkten ab. Für den Notfall hatten die Bassumer noch Sandra Oostinga nachgemeldet. Im zweiten Wettkampf in Hohenhameln/Merum schoss dann Lüder Mohrmann wieder mit. Die Bassumer erkämpften sich 11:3 Zähler und übernahmen mit 20:8 Punkten die Spitze. Diese verteidigten sie auch beim dritten Wettkampf in Braunschweig, errangen dabei 11:3 Punkte.

Beim Heimwettkampf ließen sich die Bassumer nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Sie besiegten den BSC Clauen mit 7:1, schlugen den SV Deutsch Evern und den Griebeler SV jeweils mit 6:0. Danach unterlagen sie der SG Hagenburg-Altenhagen mit 4:6. Anschließend gab es drei 6:2-Siege gegen Zweitliga-Absteiger SSV Tarmstedt, SV Querum II und Zweitliga-Absteiger NJK Hannover.

In Topform präsentierten sich Lüder Mohrmann und Jana Lemke, die im Schnitt 9,59 beziehungsweise 9,4 Ringe schossen. „Das sind Hammer-Ergebnisse“, urteilte der Bassumer Mannschaftsführer. Auch Patrick Thiermann (9,2) und Fabian Martens (9) trugen ihren Teil zum Erfolg bei. Gerhard Schwettmann lobte die vier Bogenschützen: „Sie haben bravourös durchgeschossen.“

Was ist die Stärke der Mannschaft? „Unsere Bogenschützen sind bei den unterschiedlichen Meisterschaften immer oben dabei, das hat sich ausgezahlt“, sagt der freiberufliche EDV-Dozent.

Im Kader des SV Bassum von 1848 wird’s Veränderungen geben, denn aus beruflichen Gründen ziehen sich Aaron Niemann und Marcel Schwettmann zurück. Die Verantwortlichen wollen den Kader für die zweite Bundesliga ergänzen. Gerhard Schwettmann blickt bereits voraus: „Ziel ist der Klassenverbleib. In der Bundesliga weht ein anderer Wind als in der Regionalliga. Die Leistungsstärke ist da natürlich viel größer.“

mbo

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