Beim 2:7 gegen Oldenburg II fehlen Glück und Erfahrung / Lichtblick Kuhlmann

Barrien zahlt viel Lehrgeld

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Barriens Tobias Kuhlmann (Bild) gewann sein Einzel gegen Jonas König in drei Sätzen.

Barrien - Im Kampf um den Klassenverbleib in der Oberliga sieht es für die Tennis-Herren des Barrier TC ziemlich düster aus: Nach der 2:7-Heimpleite gegen den Oldenburger TeV II rangieren sie weiterhin auf dem vorletzten Platz. Wenn aus der Nordliga Mannschaften in die Oberliga Niedersachsen/Bremen absteigen, wird es sogar mehr als zwei Absteiger aus der Oberliga geben.

„Mit solchen Rechenspielchen müssen wir uns im Moment nicht befassen. Unser Restprogramm mit den Partien gegen den Bremer TV von 1896 und den TC Lilienthal ist schon schwer genug. Dieses Jahr ist die Oberliga so stark wie noch nie“, stöhnte Barriens Kapitän Florian Hartje. Da auch die Oldenburger wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammeln wollten, reisten sie mit Verstärkung aus dem Zweitliga-Team an.

So traf Jakub Piter an der Spitzenposition auf Torsten Wietoska, Nummer 76 in Deutschland. „Das war hochklassiges Tennis. Die Zuschauer sind voll auf ihre Kosten gekommen“, schwärmte Hartje. Beim 6:4 und 4:3 lag Piter sogar mit einem Break vorne, doch das konnte er nicht nutzen. Im Tiebreak fehlten ihm beim 5:4 zwei Punkte zum Sieg, doch Wietoska zog seinen Kopf noch aus der Schlinge und dominierte anschließend den dritten Satz. Den ersten und gleichzeitig einzigen Punkt im Einzel holte Tobias Kuhlmann. Er bekam es mit Jonas König (DTB 95), der zum Kader des Zweitligisten gehört, zu tun. Wie erwartet lieferten sich die beiden viele lange Grundlinienduelle. Kuhlmann machte mit seiner Vorhand mehr Druck und gewann den ersten Satz. Nach einem 4:6 nahm er im dritten Abschnitt wieder das Heft in die Hand und gewann dank einer starken Leistung mit 6:2.

Großes Pech hatte Lennart Lonnemann. Nach dem 6:4 wurde sein Gegenüber immer sicherer, während der Barrier nachließ. Im dritten Durchgang war die Partie auf des Messers Schneide, doch am Ende verlor Lonnemann mit 5:7.

Till Heilshorn musste wie seine drei anderen Teamkameraden ebenfalls über die volle Distanz gehen. Dabei wehrte er im zweiten Durchgang sogar einige Matchbälle ab und gewann noch im Tiebreak. Doch diese Aufholjagd hatte zu viel Kraft gekostet, so dass Heilshorn im dritten Satz unterlegen war. Nah dran an einem Punktgewinn war auch Florian Hartje. (4:6, 6:7). „Ich habe aber schlecht gespielt“, übte er hinterher Selbstkritik. Zwar dominierte er die Ballwechsel, doch in den entscheidenden Situationen unterliefen ihm zu viele Fehler. An Rang sechs hatte Philipp Meyer seinem Kontrahenten keine gleichwertigen Waffen entgegenzusetzen.

„Der 1:5-Zwischenstand war schon ernüchternd. Mit mehr Glück und Erfahrung hätten wir nach den Einzeln auch vorne liegen können“, trauerte Hartje den vergebenen Chancen hinterher. Das Doppel Piter/Erik Trümpler holte immerhin noch den hochverdienten zweiten Punkt.

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