Beim Bundesligisten ist die Euphorie groß / Jensen hat morgen die Qual der Wahl

Diepholzer Squasher fiebern Heimspielauftakt entgegen

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Julian Söhnchen lässt sich die morgigen Heimspiele des 1. SC Diepholz nicht entgehen und kommt aus London angereist. Der 33-Jährige hofft auf einen Bundesliga-Einsatz.

Diepholz - Die Spannung steigt: Nach dem glänzenden Start mit zwei Auswärtssiegen in Hamburg fiebern die Bundesliga-Squasher des 1. SC Diepholz den morgigen Heimspielen (ab 13 Uhr im „Sauna- und Sportparadies“) gegen den SC hot socks Mülheim und dem SV Neumünster entgegen.

Es herrscht viel Euphorie in und um den Club, der nach 14 Jahren wieder im Oberhaus der Deutschen Squash Liga zu Hause ist. „Wir wollen den fantastischen Auftakt mit weiteren Heimpunkten vergolden“, sagt Dennis Jensen, Teamchef beim 1. SC Diepholz. Dafür hat der 39-Jährige seinen kompletten Kader zur Verfügung. Der Niederländer Dylan Bennett führt das Diepholzer Team an. Dahinter spielt Neuzugang Norman Junge, der 27-Jährige will seine Topform auch auf dem Center Court in Diepholz zeigen.

Weiter im Aufgebot stehen Julian Söhnchen (fliegt aus London ein), Luis das Neves, Dennis Jensen und Martin Tonn. Auch Routinier Dirk Heemann meldete sich nach grippalem Infekt wieder zurück. „Wir müssen genau schauen, wer zu welchem Gegner passt und danach unsere Aufstellung ausrichten“, sagt Dennis Jensen.

In der ersten Partie am Sonnabend treffen die Kreisstädter auf den ambitionierten SC Mülheim. Die Gäste aus dem Westen werden mit dem Niederländer Rick Penders auf der Spitzenposition anreisen. „Auch auf den anderen Positionen müssen wir alles abrufen, um erfolgreich zu sein“, unterstreicht Diepholz’ Teamchef.

Im zweiten Spiel wartet in Gestalt des SV Neumünster eine junge Mannschaft, die enormes Potenzial besitzt. Dylan Bennett muss gegen den 24-jährigen Engländer Adam Murrills Farbe bekennen. Favorisiert geht Norman Junge gegen Felix Unger in den Court, so dass die Entscheidung auf den Positionen drei und vier fallen dürfte. Hier sind die Diepholzer klasse besetzt – vor allem Luis das Neves und Dennis Jensen haben in Hamburg eine starke Form gezeigt und sollten auch vor heimischer Kulisse für Punkte gut sein. Apropos Kulisse: Die Diepholzer bauen auf ihre Zuschauer. „Wenn alle mächtig Betrieb machen, kann das den Ausschlag für uns geben“, mutmaßt Jensen.

mbo

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