Beim 28:30 tolle Brinkumer Aufholjagd gegen den Verbandsliga-Spitzenreiter

Edewecht ins Zittern gebracht

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Mit insgesamt neun Treffern war Christoph Schneider (am Ball) der erfolgreichste Brinkumer Torschütze beim 28:30 gegen Edewecht.

Brinkum - Wenn der Drittletzte gegen den Tabellenführer spielt, dann scheint es nur um die Höhe der Niederlage des Underdogs zu gehen. Demzufolge ist es schon eine große Leistung, dass Handball-Verbandsligist FTSV Jahn Brinkum dem Spitzenreiter VfL Edewecht in eigener Halle nur mit 28:30 (10:15) unterlegen war.

Brinkums Trainer Sven Engelmann müsste da doch eigentlich rundum zufrieden sein – oder? Nicht ganz, denn Engelmann ärgerte sich über die vielen Patzer (26 Fehlversuche und 13 technische Fehler) seiner Mannschaft und auch darüber, dass mit etwas mehr Glück am Ende nach toller Aufholjagd sogar noch ein Remis im Bereich des Möglichen war. „Aber insgesamt bin ich schon zufrieden, weil die Mannschaft eine ganz tolle Moral gezeigt hat. Das wird uns für den Rest der Saison einen Schub geben. Ich denke jedenfalls, dass wir den Klassenerhalt auf alle Fälle schaffen werden“, meinte Engelmann.

Auch ohne die Brinkumer Stützen Meik Schäfer, Torben Schierenbeck und Daniel Schlichting war von einem Klassenunterschiednichts zu sehen. Bis zum 8:8 in der 17. Minute konnte sich kein Team absetzen. „Danach haben wir uns aber zu viele Stockfehler geleistet“, monierte Engelmann und ging mit einem 10:15 in die Kabine.

Nach der Pause wurde es zunächst nicht besser, „weil wir gerade im Angriff zu viele Fahrkarten geworfen haben“, wie der Jahn-Coach feststellte. Edewecht zog über 19:11 (37.) und 27:20 (49.) auf 30:23 (54.) davon und schien einen lockeren Sieg einzutüten.

Aber Pustekuchen. Auf einmal wehrten sich die Gastgeber, produzierten nicht mehr so viele Eigenfehler und kamen Tor um Tor näher. „Edewecht hat völlig den Faden verloren. Die waren heilfroh, als die 60 Minuten endlich rum waren“, stellte Engelmann fest. Sein Team robbte sich bis auf 28:30 heran und hätte wohl einen Punkt eingefahren, wenn das Match noch eine Minute länger gedauert hätte.

Brinkum: Sadeghi, Sawicki - Bhola (3), Troyke, Chr. Schneider (9/3), Schröder (1), von der Heyde (1), Beckmann (1), Kieselhorst (8/1), Peters (1), Gums (4).

töb

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