Behrens täuscht das Gefühl

Melchiorshausen will bei „Lieblingsgegner“ Woltmershausen seine Serie fortführen

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Abdessamad Sabbar traf im letzten Ligaspiel gegen den SV Lemwerder zum 2:0 und soll auch gegen Woltmershausen im Mittelfeld für Aktionen nach vorne sorgen.

Melchiorshausen - Zwischen Gefühlen und Fakten können manchmal Welten liegen. Fakt ist, dass der Fußball-Landesligist TSV Melchiorshausen gegen den TS Woltmershausen eine äußerst positive Bilanz aufweist – in Zahlen: von den vergangenen acht Begegnungen gewann der TSV deren sieben (bei einem Unentschieden).

Das Gefühl von Lars Behrens sagt ihm nichtsdestotrotz etwas anderes: „Die Statistik kannte ich nicht und es fühlt sich auch nicht so an. In meiner Erinnerung waren es immer enge und unangenehme Partien.“

Damit hat der Melchiorshauser Coach zwar recht, aber am Ende jubelte in fast allen Fällen trotzdem der TSV. Das nächste Aufeinandertreffen findet morgen (Anstoß 14.00 Uhr) in Woltmershausen statt – und der verlustpunktfreie Tabellenführer plant seine Serie in der Fremde weiter auszubauen und weiterhin so sicher in der Abwehr zu stehen wie zuletzt.

„Jeder weiß im Moment ganz genau, was seine Aufgabe ist. Der Fortschritt zur vergangenen Saison besteht darin, dass auch unsere Offensivspieler sich für keine Defensivaufgaben zu schade sind, immer versuchen hinter den Ball zu kommen. Da haben wir einen echten Entwicklungsschritt gemacht“, versucht Behrens die eindrucksvolle Bilanz von einem Gegentor in vier Ligaspielen zu erklären. „Außerdem unterlaufen uns derzeit auch keine schweren individuellen Fehler.“

Der 40-Jährige ist merklich stolz auf seine Elf, weiß aber auch, die Erfolgsserie richtig einzuordnen: „Wir haben diese vier Siege nicht geschenkt bekommen. Sie waren alle hart erarbeitet.“ Mit harter Arbeit rechnet Behrens auch beim TS Woltmershausen. Der Tabellenachte hat bereits 13 Treffer erzielt und stellt damit nach TuS Komet Arsten die zweitbeste Offensive der Landesliga.

„Eine kämpferische Truppe mit schnellem Umschaltspiel“, beschreibt der Coach, der lediglich auf Abwehrspieler Nils Kaiser (Fußprellung) verzichten muss, die Vorzüge der Gastgeber. 

ntr

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