Gießelmann untermauert seine Klasse in der Dressur

Behrens strahlt nach Sieg im L-Springen

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Liesa Behrens vom RV Sudweyhe gewann auf Curt das L-Springen mit Stechen. Ihr gratulierte der Vereinsvorsitzende Andreas Greimann. 

Syke-Okel - Von Sonja Rohlfing. Mit diesem Sieg hat sich Liesa Behrens selbst überrascht: Auf dem Wallach Curt gewann die Reiterin vom RV Sudweyhe jetzt die höchste Springprüfung beim Osterturnier des RuF Okel. Für die beiden war es die erste gemeinsame Platzierung überhaupt. In der Dressur unterstrich Jan-Dirk Gießelmann vom RV Wagenfeld einmal mehr die Klasse seiner Nachwuchspferde.

Einen anspruchsvollen Hallenkurs mit zehn Sprüngen hatte Parcourschef Kevyn Cordes aus Syke den Teilnehmern des L-Springens mit Stechen in den Weg gestellt. „Ich habe mich bereits darüber gefreut, dass wir im Umlauf fehlerfrei waren“, sagte Liesa Behrens und strahlte. Sie habe das Pferd noch nicht so lange. Der Wallach sei etwas „guckig.“ Das heißt, er nimmt seine Umgebung sehr genau wahr und lässt sich schon mal ablenken. In der Okeler Reithalle meisterte das Paar auch das Stechen mit Bravour. Nullfehler in einer Zeit von 35,77 Sekunden bedeuteten Platz eins. „Die Prüfung war eigentlich nur als Training gedacht“, erzählte die 21-Jährige, die sonst mit den Stuten Betty Balou und Stakkatina regelmäßig in den Platzierungslisten auftaucht.

Maren True vom RV Heiligenrode hatte auf der Hannoveraner Stute Von.nix.Kommt.nix als erste Reiterin im Stechen mit einer fehlerfreien Runde in 37,04 Sekunden gut vorgelegt. Am Ende reichte das für Rang drei. Zwischen Behrens und True schob sich noch Hannah Memenga vom RV Sittensen auf Concetto S (0/36,50).

Fehlerfrei unterwegs: Maren True vom RV Heiligenrode sicherte sich im L-Springen mit Stechen Platz drei.

Zum Abschluss der drei Turniertage hob Jan-Dirk Gießelmann, Topreiter vom RV Wagenfeld, die Qualität seiner Nachwuchspferde hervor. Auf Hudson siegte er in der L-Dressurpferdeprüfung. Die Wertnote 8,6 auf der Notenskala bis 10,0 vergaben die Richter für den sechsjährigen Hannoveraner von Hotline/Weltmeyer abstammend. Zweiter wurde der Dressurreiter im Sattel der Oldenburger Stute Belaja, auf der er bereits vorher mit der Note 8,8 die Dressurpferdeprüfung auf A-Niveau gewonnen hatte.

Jule Höper vom RFV Maasen-Sulingen und der Oldenburger Lost Liones ritten sowohl im A**-Punktespringen als auch im L-Springen in die Platzierungsränge.

Fast 300 Reiter waren über Ostern in der Okeler Reithalle zu Gast. Sie hatten rund 550 Startplätze reserviert und brachten für die 14 Prüfungen fast 450 Pferde mit. Das Osterturnier hat sich über Jahrzehnte einen Namen gemacht. So mancher Pferdesportler kommt Jahr für Jahr wieder. „Wir haben das Turnier immer fest eingeplant und fahren an Ostern nirgends anders hin“, erzählte Michael Nowatschick von der PSG Osterbinde.

Dabeisein ist alles: Die vierjährige Maileen Fahrenholz vom Reitverein Heiligenfelde auf „Lena“ mit Franziska Richter am Führzügel belegte beim Führzügelwettbewerb der Klasse E beim Osterturnier in Syke-Okel den vierten Platz.

„Wir wollen mit unserem Turnier vor allem Nachwuchsreiter und Amateure ansprechen“, erläuterte der Vereinsvorsitzende Andreas Greimann und ergänzte: „Am Freitag in der Dressur hatten wir ganz wenig Absagen.“ Die Springreiter waren bei der Starterfüllung etwas zurückhaltender. „In der Regel wird es am Sonntag bei den WBO-Prüfungen reichlich voll.“ Entsprechend zufriedene Gesichter machten Andreas Greimann und Carsten Hillmann als Turnierleiter. „Besser kann es nicht sein“, unterstrichen die beiden. „Wir sind schon mit guter Stimmung bei den Vorbereitungen angefangen. Wir sind ein extrem gutes Team“, lobten sie die Turnierhelfer.

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