3:1 über Wetschen

Behrens macht ersten Sieg des Jahres perfekt

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Doppelpack: Sudweyhes Maik Behrens traf gegen Wetschen zum 1:0 und 3:1.

Sudweyhe – Christian Mach hatte rein gar nichts zu meckern. „Diesmal hat wirklich alles gepasst – vom Torwart ganz hinten über Abwehr, Mittelfeld und Sturm, von unserer Nummer eins bis Nummer 24“, strahlte der Trainer des TuS Sudweyhe nach dem 3:1 (0:0) über den Bezirksliga-Vierten TSV Wetschen am Dienstagabend, dem ersten Sieg des Jahres.

Dabei war den Gastgebern auf dem Sudweyher Kunstrasen das personelle Pech treu geblieben, doch der zur zweiten Halbzeit für den am Schienbein verletzten Yannik Meier in die Partie gekommene Gianluca Causo aus der A-Jugend erledigte ebenso einen tadellosen Job wie Martin Kaiser und Fabian Tinzmann aus der Zweiten. Tinzmann musste für die letzten zehn Minuten nach Jason-Mark Traemanns Knieprellung ran, Kaiser löste den an seiner Allergie leidenden Dauerläufer Marvin Brüggemann ab. Zwar sah er in der Schlussphase wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte (85.), doch es reichte zu drei Punkten für den TuS. Und die waren mit Blick auf die zweite Halbzeit „absolut verdient“, wie Wetschens Trainer Thomas Otte fand: „Man hat gesehen, dass Sudweyhe mehr wollte und musste“, sagte er über den kämpferisch starken Auftritt des Tabellenzehnten: „In den ersten 20 Minuten haben wir es gut gemacht, unsere Chancen aber nicht genutzt. Nach der Pause hatten wir nicht mehr viel entgegenzusetzen.“

Auch Mach waren Wetschens Hochkaräter zum Auftakt nicht entgangen: „Wir hätten schon nach elf Sekunden zurückliegen können“, erinnerte er an Erdal Ölges Pfostenkracher direkt nach dem Anstoß. Nur wenig später verpasste Brüggemann jedoch das 1:0 gegen den stark reagierenden TSV-Schlussmann Lukas Weyer (2.) – es ging gleich mit offenem Visier los. „Danach haben wir es aber geschafft, die Wege von Ölge und Nils Unger mit ihren klasse Seitenwechseln einzuengen“, lobte Mach nicht nur seine Abwehr, sondern auch das defensive Mittelfeld, in das diesmal Jan-Ove Bäker vorgerückt war.

Kurz nach Wiederanpfiff traf Maik Behrens nach einem Fehler im Abwehrzentrum der Gäste und schönem Einsatz von Brüggemann zum 1:0 (46.) und belohnte sich damit vorzeitig für seine gute Leistung. „Maik hat die gegnerische Defensive immer wieder stark angelaufen“, lobte Mach. Neun Minuten später dann ein Torjubel mit Seltenheitswert: Fabian Meyer drückte eine Ecke von Malte Pirngruber zu seinem ersten Saisontor über die Linie. „Das wird die Mannschaft richtig aufgerüttelt haben“, meinte Mach grinsend – denn endlich hatte der auch am Dienstag wieder souveräne Innenverteidiger Meyer des Trainers Anweisungen befolgt und war bei dem Standard mit aufgerückt: „Bisher war er eher selten über die Mittellinie gekommen – es könnte ja hinten etwas passieren.“

Eine gegen Wetschens schnelle Offensivkräfte nicht von der Hand zu weisende Gefahr. Tatsächlich warfen die Gäste nach dem 0:2 alles nach vorn und kamen durch den eingewechselten Hinnerk Mittendorf nach einer Hereingabe von Moritz Thölke in der Nachspielzeit auch zum Anschluss (90.+2), doch direkt mit dem Anstoß folgte das 3:1: Behrens bediente Causo und startete durch, der lange Ball des A-Jugendlichen fand wieder Behrens – und der machte mit seinem zweiten Tor des Abends alles klar (90.+3).

ck

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