Trotz respektablem Remis: TSV Melchiorshausen vergibt zu viele Chancen / Stichweh im Tor

Behrens klebt das Pech an den Hacken

Der sonst fürs Toreschießen bekannte Lars Behrens (links) blieb der Torjubel gegen den TSV Grolland versagt – trotz hochkarätiger Chancen. ·
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Der sonst fürs Toreschießen bekannte Lars Behrens (links) blieb der Torjubel gegen den TSV Grolland versagt – trotz hochkarätiger Chancen. ·

Melchiorshausen - Die Tabellenführer der Bremer Fußball-Landesliga scheinen dem TSV Melchiorshausen zu liegen. Nach dem 3:1-Erfolg vor drei Wochen gegen den damaligen Ligaprimus SC Lehe-Spaden holte das Team von TSV-Trainer Markus Hoßfeld bei Spitzenreiter TSV Grolland nun ein respektables 1:1( 1:1)-Unentschieden.

Ein Ergebnis, mit dem sich die Gastgeber noch glücklich schätzen durften. Denn an den Chancen gemessen, hatten die Melchiorshauser ein deutliches Plus vorzuweisen. Dennoch mussten die Gäste einem Rückstand hinterherrennen, nachdem Grollands Arthur Schulz bereits in der zweiten Minute die Führung erzielt hatte. Ein Tor, das wie ein Weckruf für die Blau-Weißen wirkte. Von nun an waren sie „drückend überlegen“, wie es Melchiorshausens Trainer Hoßfeld ausdrückte. Und diese Überlegenheit spiegelte sich auch in Chancen wider: Kolja Sternke (8.) und Lars Behrens (11.) vergaben aus aussichtsreicher Position, ehe Nils Ruscher per Drehschuss den raschen Ausgleich erzielte (14.).

Auch nach dem Wiederanpfiff sollte Melchiorshausens Keeper Dirk Stichweh annähernd beschäftigungslos bleiben. Der eigentlich für die Ü 40-Mannschaft auflaufende Stichweh musste das Tor hüten, weil Jens Ruscher (Bronchitis) und Sascha Kleemann (verletzt nach Unfall) nicht einsatzbereit waren. Und auch das Dilemma vor dem gegnerischen Tor blieb: Allen voran Lars Behrens klebte das Pech an den Hacken. Erst wurde dem Stürmer ein Tor wegen vermeintlichen Abseits aberkannt (47.), dann lief er völlig allein auf das Grollander Tor zu – und schoss drüber (57.).

Fast hätte sich das Auslassen solcher Hochkaräter gerächt. Nachdem Melchiorshausens Nico Tettenborn mit der Ampelkarte vom Platz geflogen war, ergab sich für den Ex-Brinkumer Ufuk Gencer die Riesenchance zum Siegtreffer. Aber der wäre mehr als schmeichelhaft gewesen. · dsc

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