Barnstorfs Rückraumakteur gegen Hatten-Sandkrug nach Ablauf seiner Rotsperre wieder dabei

Beherrscht sich Kasmauskas jetzt?

So wollen Verantwortliche und Zuschauer Barnstorfs Marius Kasmauskas (beim Wurf) sehen: Mit Power aus dem Rückraum statt mit dem Ellenbogen gegen seine Gegenspieler. ·
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So wollen Verantwortliche und Zuschauer Barnstorfs Marius Kasmauskas (beim Wurf) sehen: Mit Power aus dem Rückraum statt mit dem Ellenbogen gegen seine Gegenspieler. ·

Diepholz - Heimspiel zum Rückrunden-Auftakt: Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz empfängt morgen um 20 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle die TSG Hatten-Sandkrug. „Wir haben noch etwas gutzumachen“, weiß HSG-Coach Heiner Thiemann.

In der Hinpartie war sein stark ersatzgeschwächter Vizemeister den Gastgebern mit 26:29 unterlegen. Nicht nur das: Auch 2011/ 2012 gab es keinen Erfolg gegen Hatten – 23:26 in eigener Halle und 24:24 in Sandkrug.

Auch diesmal sind die personellen Voraussetzungen bei den Hausherren alles andere als günstig. Mannschaftskapitän Nils Mosel lag am Wochenanfang mit Fieber flach. Kreisläufer Andrius Gervé laboriert an einer starken Rippenprellung, und Neuzugang Arunas Srederis schlägt sich mit Rückenproblemen herum. Malte Helmerking (Rücken- und Wadenprobleme) und Jan-Eric Rechtern (Patellasehnen-Reizung) sind weiterhin angeschlagen. Mateusz Chylinski ist nach seiner Roten Karte aus dem Heimspiel gegen den ATSV Habenhausen (17:19) gesperrt.

Der wurfstarke Denis Maksimovich fühlt sich nach einem Muskelfaserriss in der Wade noch nicht fit. Thiemann hatte den Linkshänder in der Endphase gegen den ATSV Habenhausen eingesetzt. „Ein Fehlgriff“, sagt der 61-Jährige rückblickend. Er will den 34-Jährigen erst wieder bringen, wenn der Weißrusse grünes Licht für einen Einsatz gibt. Der HSG-Coach baut im halbrechten Rückraum zunächst einmal auf Arunas Srederis und Matthias Andreßen. Manuel Pauli, der wegen einer Sehnenscheidenentzündung im Handgelenk pausiert hatte, trainierte mit bandagiertem Handgelenk. Ob der Torhüter bereits morgen zum Aufgebot gehört, entscheidet sich kurzfristig.

Nach Ablauf seiner Rot-Sperre von vier Begegnungen steht Rückraumspieler Marius Kasmauskas wieder zur Verfügung. Thiemann nimmt den 32-Jährigen in die Pflicht: „Marius hat uns gefehlt und etwas gutzumachen.“ Die Tore des Routiniers aus der zweiten Reihe braucht der Tabellenfünfte. Der HSG-Trainer ist froh, dass er jetzt mit den beiden litauischen Neuzugängen Srederis und Laurynas Palevicius sowie Kasmauskas über ein größeres Aufgebot verfügt: „Wir können rotieren und mehr aufs Tempo drücken.“ Denn er verfolgt nur ein einziges Ziel: „Wir wollen gegen die TSG Hatten-Sandkrug unbedingt gewinnen.“

Doch leicht wird die Aufgabe nicht, denn die Gäste haben drei herausragende Spieler in ihren Reihen. Da wäre einmal Shooter Andrej Staszewski zu nennen. Aber auch Mittelmann Robert Langner und Kreisläufer Jürgen Erdmann verstehen ihr Handwerk. Da dürften die Barnstorfer in der Deckung gefordert sein. Doch über die Abwehr macht sich Thiemann keine Sorgen, denn der Schuh drückt eher vorn: „Wir müssen mehr Druck im gebundenen Angriff erzeugen.“

Hattens Coach Henning Sohl hakt die Saison trotz eines bislang enttäuschenden achten Platzes nicht ab: „Wir werden noch für die eine oder andere Überraschung sorgen.“ · mbo

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