„Den Namen kann ich aber noch nicht nennen“ / Kooperation mit Nienburg geht weiter

Becker hat seinen Nachfolger schon im Auge

KSB-Chef Peter Schnabel (li.) freute sich, dass der Vorstand der Kreis-Leichtathleten bestätigt wurde. Das sind (v.l.): Heiko Wittmershaus, Wiebke Till, Wilfried Becker und Georg Hagemann. Wilfried Hocke war online zugeschaltet.
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KSB-Chef Peter Schnabel (li.) freute sich, dass der Vorstand der Kreis-Leichtathleten bestätigt wurde. Das sind (v.l.): Heiko Wittmershaus, Wiebke Till, Wilfried Becker und Georg Hagemann. Wilfried Hocke war online zugeschaltet.

Neubruchhausen – Mit 30 Delegierten war das Interesse am Kreisverbandstag der Leichtathleten im Gasthaus „Zur Post“ in Neubruchhausen recht groß – das Interesse, den Job des Kreisvorsitzenden Wilfried Becker aus Sulingen zu übernehmen, hingegen nicht. Aber der Verband ist in den kommenden beiden Jahren nicht führungslos. Becker erklärte sich bereit, übergangsweise weiterhin zur Verfügung zu stehen (wir berichteten).

Irgendwie hat der 71-Jährige auch Verständnis dafür, dass Kandidaten für diesen Job „nicht auf den Bäumen wachsen“ (O-Ton Becker): „Die Leichtathletik mit ihren vielen Disziplinen und Altersklassen ist eine sehr komplexe Sportart. Da bedarf es einiger Sachkenntnis. Auch ich musste mir die in meinen ersten Jahren erst aneignen.“

Dennoch ist Becker optimistisch, dass diese beiden Jahre wohl die letzten seiner Amtszeit sein werden: „Ich kann zwar noch keinen Namen nennen, aber ich habe jemanden im Blick, der es machen könnte. Die nächsten zwei Jahre könnten eine Art Einarbeitungszeit sein. Ich habe lange vor der Versammlung mit einigen Leuten Vier-Augen-Gespräche geführt, aber da wollte es noch keiner machen.“ Nach Beckers Meinung kommen die Trainer nicht für diesen Job infrage, „weil da doch ein Interessenkonflikt mit dem Verein entstehen könnte“.

Dass Becker, der in Zukunft gern etwas weniger Zeit für sein Ehrenamt aufbringen möchte, nicht an seinem Stuhl klebt, beweist folgende Aussage: „Wenn sich innerhalb der kommenden beiden Jahren jemand findet, der es früher machen möchte, dann werden wir auch für diesen Fall eine Lösung finden.“ Aber wie stellt sich der Sulinger denn nun eine Zeitreduzierung vor? Beckers Antwort ist recht schlicht: „Dann werden eben nicht mehr so viele Wettkämpfe auf Kreisebene ausgetragen werden.“

Ansonsten lobte er die Stimmung während der Versammlung: „Das war eine gute Atmosphäre.“ Becker war auch zufrieden damit, dass sich seine Vorstandskollegen größtenteils ebenfalls wiederwählen ließen. Wilfried Hocke bleibt der Kassenwart. Heiko Wittmershaus ist der Chef-Statistiker. Georg Hagemann kümmert sich um den Breitensport und Volkslauf, und Wiebke Till ist nach wie vor die Schülerwartin. Vakant bleiben die Posten des stellvertretenden Vorsitzenden, des Wettkampfwartes und des Pressewartes.

Beschlossen wurde auch eine weitere enge Kooperation mit dem Kreis Nienburg, dem beinahe die Auflösung des Kreisverbandes gedroht hätte, doch der anwesende Kreis-chef Björn Stolterfoth konnte Entwarnung geben: „Wir haben das verhindern können, weil wir drei neue Trainer und auch neue Vorstandsmitglieder hinzugewinnen konnten.“

Während der Versammlung wurde auch darauf hingewiesen, dass die traditionelle Sportlerwahl des Jahres, mitveranstaltet von dieser Zeitung, leider erneut ausfallen wird. Die Leichtathleten werden aber ihre eigene Wahl abhalten. Kandidaten sind: Carolin Evers (Hansa Stuhr), Lena Isabell Gurka (Jahn Brinkum), Lynn Michelmann, Aaron Purschwitz, Leon Michelmann (alle TSV Asendorf) und Jason Lee Hoppe (Hansa Stuhr).

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